Nach dem 6:2-Offensivspektakel am vergangenen Donnerstagabend in der Europa League gegen OGC Nizza wartet in der Bundesliga mit dem FC Augsburg nun ein ganz anderer Gegner auf die Bayer 04-Akteure. Während Nizza eine Ballbesitzmannschaft ist, „die das Spiel von hinten aufbaut und Risiko eingeht, erwarte ich die Augsburger hinten eher kompakt. Sie sind auf schnellen Umschaltfußball aus und wollen eher den langen Ball spielen“, so Bosz auf der Pressekonferenz vor dem Montagabendspiel. „Wir werden gegen Augsburg aber nichts anders machen, sondern uns in erster Linie auf unser Spiel konzentrieren. In Bezug auf unsere Spielweise haben wir auch gegen Nizza nichts anders gemacht als in den vier Bundesliga-Partien zuvor“, so der Cheftrainer weiter.
Nach dem ersten Montagsspiel der Werkself in dieser Saison könnte Bayer 04 auch erstmals auf einen der oberen Tabellenplätze springen – je nach Ausgang der Partie der Bremer gegen Hoffenheim am Sonntagnachmittag sogar auf den vierten Rang. „Wir versuchen morgen natürlich das Spiel zu gewinnen – das müssen wir meiner Meinung nach sogar! Denn natürlich stehen wir lieber auf Platz vier. Am Ende zählt allerdings vor allem, wo wir nach dem 34. Spieltag stehen, und das wird sich nicht morgen entscheiden.“
Die statistischen Vorzeichen für einen Ausgang zugunsten der Werkself stehen vor der Partie jedenfalls gut: Bayer 04 verlor bislang kein einziges seiner 18 Duelle gegen die Fuggerstädter (12 Siege, 6 Unentschieden), gewann sogar die letzten vier Partien und ließ in diesen keinen Gegentreffer zu.
Gegen Augsburg muss Peter Bosz weiterhin auf Kapitän Charles Aránguiz, Santiago Arias, Paulinho sowie Patrik Schick verzichten. Letzterer trainiert seit dieser Woche wieder individuell am Ball. „Patrik ist auf einem guten Weg, aber es wird noch ein bisschen dauern, bis er wieder mit der Mannschaft auflaufen kann“, verriet Bosz.
„Sehr zufrieden“ zeigt sich der Coach derweil mit Stürmer-Kollege Lucas Alario: „Es ist nicht einfach für ihn in der Rolle, die er hier lange hatte. Er hat zwar regelmäßig gespielt, war aber kein Stammspieler. Aber in den vergangenen Wochen hat er gezeigt: Er ist da, wenn er es muss. Das macht er super – großes Kompliment dafür.“
Während Alario auf Startelfeinsatz Nummer drei in Folge hofft, kündigt Bosz Rotationen an: „Wenn man nur zwei Tage zwischen Spielen frei hat, muss man rotieren. Manche Spieler können die Englischen Wochen besser verkraften, andere wiederum schwieriger. Ich bespreche mich regelmäßig mit meinen Co- und Athletiktrainern. Auf diese Weise versuchen wir dann zu planen.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben
Zuschauer: Aufgrund der hohen Inzidenzzahl in und um Leverkusen findet das Spiel ohne Zuschauer statt


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
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