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27.10.2017Bundesliga

#B04KOE - Die letzten Facts vor dem Derby

Es ist Derbyzeit im Rheinland. Nach dem Duell bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende steht für Bayer 04 in der Bundesliga sieben Tage später der nächste Vergleich mit einem Rheinnachbarn an. Am Samstag (28. Oktober) ist der 1. FC Köln zu Gast in der BayArena. Ab 15.30 Uhr rollt der Ball beim insgesamt 65. Aufeinandertreffen der beiden Teams. Schiedsrichter der Partie ist Manuel Gräfe. Er kommt aus Berlin, und damit ausgerechnet aus der Stadt, deren Klubs sowohl die Werkself (Union Berlin) als auch der FC (Hertha BSC) unter der Woche aus dem DFB-Pokal geworfen haben.
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Fußballfans aufgepasst!

Aufgrund von Bauarbeiten auf der Straße und an Schienen im Großraum Köln müssen sich die Zuschauer des Derbys auf Verkehrsbehinderungen und eine verzögerte Anreise zur BayArena einstellen. Wesentliche Gründe dafür sind zum einen die ab Freitagabend beginndende Vollsperrung der Autobahn 1 am Kreuz Köln-Nord in beide Fahrtrichtungen sowie Reparaturarbeiten am Schienennetz der Zuglinien RE5, RB26 und RB48. Eine großzügige Zeitplanung für die Anreise ist außerdem sinnvoll. Genauso wie wetterfeste Kleidung, denn die Wetterfrösche haben Regen angekündigt.

Bilanz spricht für Bayer 04

Zurück zum Fußball! Seit dem 5:1-Sieg in Gladbach ist die Werkself (endlich) wieder in der oberen Tabellenhälfte platziert, sie liegt mit zwölf Punkten auf Rang neun. Die Kölner hingegen legten einen der schlechtesten Starts in der Liga-Historie hin und sind mit zwei Zählern das Schlusslicht des Oberhauses. Auf dem Papier ist die Ausgangslage also klar. Und auch die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: 60 Mal haben sich die beiden Nachbarstädte bislang in der Fußball-Bundesliga miteinander gemessen. 22 Mal davon ging Bayer 04 dabei als Sieger vom Rasen und kassierte 14 Niederlagen (hinzu kommen 24 Unentschieden).

Heimstärke trifft Auswärtsschwäche

Aus den bisherigen neun Bundesliga-Spielen fällt auf, dass sich die Werkself in der BayArena wohler fühlt als in der Fremde: Die Mannschaft von Heiko Herrlich holte acht ihrer zwölf Zähler zu Hause. In der laufenden Spielzeit konnten lediglich die TSG Hoffenheim (2:2) und der VfL Wolfsburg (2:2) von der Bismarckstraße Punkte mitnehmen, für den SC Freiburg (0:4) und den Hamburger SV (0:3) war hingegen abgesehen von den Gegentoren wenig zu holen – ebenso wenig wie für Zweitligist Union Berlin, die am Dienstagabend im Pokal mit einem 1:4 im Gepäck die Heimreise antraten. Ob es dem in dieser Saison sieglosen FC am Samstag ähnlich ergeht, bleibt abzuwarten. Nur soviel: Der Rheinrivale konnte keins der letzten zwölf Auswärtsspiele gewinnen (vier Unentschieden, acht Niederlagen)! Und: 14 ihrer insgesamt 22 Erfolge gegen Köln landeten die Schwarz-Roten vor heimischem Publikum.

Leverkusener Torfabrik

20 Mal konnten die Fans der Werkself in dieser Saison bereits einen Treffer bejubeln – im Schnitt in jedem Spiel zweimal. Zum Vergleich: FC-Fans mussten sich bislang mit drei Toren zufrieden geben. Nach neun Spieltagen haben in der Bundesliga nur das beiden punktgleiche Führungsduo Borussia Dortmund (25) und Bayern München (22) mehr Tor erzielt als die Herrlich-Equipe. Auffällig dabei ist, dass sich die 20 Buden auf zwölf Spieler verteilen – Ligaspitze made in Leverkusen! Ligaspitze ist übrigens auch eine beeindruckende Serie: In den vergangenen 14 Bundesliga-Spielen hat die Werkself den Ball immer im gegnerischen Tor untergebracht.

Havertz'sche Festspiele

Das 5:1 in Mönchengladbach hatte etwas Filmisches. Nur einmal zuvor gelangen Leverkusens Profis zuvor fünf Treffer in einer Halbzeit, und zwar beim 9:1-Sieg in Ulm am 18. März 2000. Besonders bemerkenswert in Gladbach war: Abgesehen von Wendells Lattentreffer war jeder Schuss auf das Tor der Fohlenelf in Halbzeit zwei war drin! Anteil am Erfolg hatte auch Kai Havertz. Der Youngster drehte in der zweiten Hälfte richtig auf und steuerte bei drei Treffern die Vorlagen bei. Der 18-Jährige ist damit der jüngste Spieler der Bundesliga, der drei Tore in einem Liga-Spiel auflegte! Noch sensationeller wäre nur, wenn ihm das auch gegen den FC gelänge!

Fortune in Rot!

Das blaue Jersey brachte der Werkself auswärts in München und in Mainz kein Glück, beide Male setzte es Niederlagen. Die jüngsten beiden Auswärtsspiele hat die Werkself hingegen in ihrem roten Trikot bestritten – und insgesamt vier Punkte geholt. Auch am Dienstag, beim Pokalspiel in der BayArena, ist die Herrlich-Equipe in Rot aufgelaufen. Und ist ins Achtelfinale eingezogen. Im Duell mit dem 1. FC Köln werden die Bayer 04-Profis erneut auf das rote Leibchen, die roten Hosen und die roten Stutzen zurückgreifen! In diesem Sinne also: Farbe tragen, Flagge zeigen!

Spiel der Traditionsmannschaften

Ab 15.30 Uhr rollt der Ball bei den Profis. Schon früher, und zwar mit Stadionöffnung um 13.30 Uhr, stehen sich im Schatten der BayArena die Routiniers von Bayer 04 und dem 1. FC Köln gegenüber. Im Ulrich-Haberland-Stadion treten die Traditionsmannschaften der beiden Rheinnachbarn über die Distanz von zweimal 30 Minuten gegeneinander an. Für Bayer 04 sind unter anderem die Altstars Erik Meijer, Simon Rolfes, Marko Babic und Falko Götz dabei, in den Reihen der Kölner stehen beispielsweise Stephan Engels und Matthias Hönerbach. Für alle die nicht dabei sein können: Das Spektakel wird auch auf live auf der Facebook-Seite von Bayer 04 übertragen.

Falko Götz beim #W11Fantalk

Falko Götz, ehemaliger Bundesliga-Trainer und 1988 UEFA-Cup-Sieger mit Bayer 04, und Matthias Hönerbach, ehemaliger Juniorenspieler von Bayer 04 und FC-Profi, werden sich nicht nur als Spieler bei den Traditionsteams gegenüberstehen. Sie werden sich auch die Begegnung zwischen Schwarz-Rot und Rot-Weiß in der BayArena ansehen und anschließend gegen 17.45 Uhr zu Gast im beliebten #W11Fantalk in der Schwadbud sein und über die 90 Minuten fachsimpeln. Falls ihr Fragen an die beiden habt, stellt sie gerne auf Facebook oder Twitter und nutzt dabei den Hashtag #W11Fantalk.

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