
Dieser Vergleich verspricht einiges an Unterhaltung. „Bei allem Ehrgeiz ist das Ergebnis in so einem Match zweitrangig“, betont Dirk Dreher, der Manager der Bayer 04-Traditionsmannschaft, „die meisten Jungs aus beiden Teams kennen sich über viele Jahre. Da geht es darum, dass man Spaß auf dem Platz hat und zugleich zeigt, dass es überhaupt kein Problem ist, vernünftig miteinander umzugehen.“ Das werden im übrigen auch viele Zuschauer mitbekommen können, die gar nicht vor Ort im Haberland-Stadion sind: Die Partie der Traditionsteams über die Distanz von zweimal 30 Minuten wird auch live auf der Facebook-Seite von Bayer 04 übertragen.
Dabei werden sie einige bekannte Gesichter wiedersehen. Während in Reihen der Kölner Stephan Engels, Matthias Hönerbach oder Herbert Hein erwartet werden, freut sich Bayer 04 auf Erik Meijer. Der holländische Angreifer, der viele Jahre im Profiteam der Werkself an der Seite von Ulf Kirsten gestürmt hat, ist auch als gefragter TV-Experte, etwa bei den Champions-League-Spielen von Sky, bekannt. Wie Meijer spielt auch Marko Babic seit geraumer Zeit für das Traditionsteam und kommt extra aus Kroatien angereist. Ein weiterer Akteur im Trikot mit dem Kreuz auf der Brust wird Ehrenspielführer Simon Rolfes sein.
Auch Falko Götz, 1988 UEFA-Cupsieger mit Bayer 04, ist im Haberland-Stadion dabei. Übrigens nicht nur dort: Götz wird gemeinsam mit Matthias Hönerbach nach dem „richtigen“ Derby gegen 17.45 Uhr den Fantalk in der Schwadbud bestreiten. Zuvor werden sich die Spieler beider Traditionsteams gemeinsam die Begegnung zwischen Schwarz-Rot und Rot-Weiß in der BayArena ansehen.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Am 3. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga hat die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) bezwungen. Jeremiah Mensah (69.) per Strafstoß sowie Axel Tape (72.) nach einem sehenswerten Sololauf erzielten die Tore für das Team von Trainer Kevin Brok, dessen Mannschaft nach drei Spieltagen nun sieben Punkte auf dem Konto hat.
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Nach dem 2:0-Sieg bei Olympiakos Piräus wartet am Samstagnachmittag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), in Berlin-Köpenick wieder der Bundesliga-Alltag auf die Werkself. Dort treffen Leverkusener, die gerne die Spielkontrolle an sich reißen, auf einen 1. FC Union Berlin, der lieber gegen den Ball arbeitet und schnell umschaltet. Entsprechend liegen den Eisernen eigentlich spielstarke Top-Teams, in 16 Partien gewannen die Berliner jedoch erst einmal gegen Schwarz-Rot. Zudem kann die zuletzt starke Werkself-Defensive die fünfte Weiße Weste des Kalenderjahres sammeln, muss aber insbesondere bei Standards höllisch aufpassen. Die Kurzpässe.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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