
„Der April wird sehr wichtig“, betonte Alonso auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag. „Es sind jetzt sechs Punkte Abstand zum FC Bayern und 24 Punkte sind noch zu vergeben. Der Weg wird nicht einfach, aber der Wille ist definitiv da. Es ist das klare Ziel, bis zum Ende zu kämpfen. Wir wollen so viel Druck wie möglich aufbauen. Und morgen haben wir die erste Möglichkeit, den Vorsprung zu reduzieren. Ein Sieg ist daher Pflicht.“
Die Stimmung in der Mannschaft sei nicht zuletzt aufgrund des fulminanten 4:3-Sieges beim VfB Stuttgart am vergangenen Spieltag sehr gut: „Wir sind in einer super Verfassung. Das Comeback in Stuttgart war ein großer Sieg. Wir haben uns damit nach einer schwierigen Woche das gute Gefühl zurückgeholt.“
Dennoch warnte Alonso vor dem Team von Cheftrainer Dieter Hecking, der persönlich seit drei Bundesliga-Partien gegen die Werkself ungeschlagen ist: „Sie kämpfen mit vollem Einsatz für ihren Klassenerhalt und haben nicht nur gegen den FC Bayern (3:2, Anm. d. Red.) zuletzt Stärke bewiesen, sondern auch anderen großen Teams wie Dortmund (2:0, Anm. d. Red.) und Leipzig (3:3, Anm. d. Red.) Probleme bereitet.“ Der Spanier weiter: „Unsere negativen Erfahrungen aus der Niederlage gegen Bremen (0:2, Anm. d. Red.) sind noch frisch. In diesem Spiel haben wir viele Dinge vermissen lassen. Daraus haben wir gelernt.“
Der 43-Jährige kann nach der Länderspielphase unter anderem auf alle zwölf Nationalspieler zurückgreifen: „Sie sind alle gesund zurückgekommen.“ Robert Andrich, Jonathan Tah, Alejandro Grimaldo, Aleix Garcia, Jeremie Frimpong und Lukas Hradecky hatten bereits am gestrigen Mittwoch wieder in Leverkusen mit dem Team trainiert.
Nathan Tella wird dagegen morgen noch nicht zum Einsatz kommen. Für Martin Terrier könnte eine Rückkehr im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim 1846 (5. April) realistisch sein. Und auch zu Florian Wirtz äußerte sich Alonso vorsichtig optimistisch: „Er fühlt sich besser und ist vielleicht sogar schon früher als erwartet zurück.“
Die BayArena wird am Freitagabend komplett gefüllt sein, 3.000 Gäste-Fans werden aus Bochum anreisen. Der Spieltag steht zudem ligaweit unter dem Motto: „TOGETHER! STOP HATE. BE A TEAM.“

Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
Mehr zeigen
Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Mehr zeigen
Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
Mehr zeigen