
Ein „großes Spiel“ erwartet Xabi Alonso, wenn am Sonntag der Vorjahres-Dritte den Vizemeister der abgelaufenen Saison empfängt. „Wir erwarten einen starken Gegner mit super Spielern“, so der Spanier weiter. Der BVB ist, ebenso wie die Werkself, mit zwei Siegen ins Bundesliga-Jahr 2023 gestartet: Nach einem spektakulären 4:3-Heimerfolg gegen den FC Augsburg nahmen die Dortmunder auch beim 2:1-Sieg in Mainz drei Punkte mit.
Bereits seit Anfang September vergangenen Jahres ist die Werkself in der heimischen BayArena ohne Liga-Niederlage: Vier Siege und zwei Unentschieden stehen in der Bundesliga seither zu Buche. Xabi Alonso sieht vor allem die eigenen Fans als einen entscheidenden Faktor für die Heimstärke von Schwarz-Rot: „Die Verbindung zu unseren Fans ist sehr gut. Wenn wir im Spiel mal eine schwächere Phase haben, und die gibt es in jedem Spiel, spüren wir ihre große Unterstützung von der Tribüne. Das hilft uns sehr!“
Als Gründe für den Aufschwung – die Werkself holte 15 ihrer 24 Punkte in den vergangenen fünf Spielen – führte Alonso unter anderem die deutlich gewachsene Stabilität in der Defensive an. „Wir verteidigen besser, die Abstände sind geringer, alle helfen sich gegenseitig. Das gibt uns eine große Sicherheit und dadurch sind wir automatisch auch in der Offensive stärker.“
Angesprochen auf eine mögliche Rückkehr von Patrik Schick in das Spieltags-Aufgebot erklärte Alonso am Freitagmittag: „Patrik fühlt sich viel besser, er hat heute mit der Mannschaft trainiert und ist nah dran. Morgen werden wir sehen, ob es für Sonntag reicht.“ Schick, in der Saison 2021/22 zweitbester Torjäger der Bundesliga, plagten zuletzt Leistenbeschwerden. Der letzte Pflichtspiel-Einsatz des 27-jährigen Mittelstürmers datiert auf den 1. November. Eine Kader-Rückkehr von Charles Aránguiz (Wadenprobleme) kommt am Sonntag noch nicht in Frage.
Florian Wirtz ist seinerseits auch für die Partie gegen Dortmund vollständig einsatzfähig. Alonso auf Nachfrage: „Er ist bereit für einen weiteren Startelf-Einsatz. Nach so einer langen Verletzungspause ist jede Minute auf Pflichtspielebene wichtig, um wieder auf das höchste Fitness-Level zu kommen.“ Nach einem Kurz-Einsatz gegen Borussia Mönchengladbach (3:2) stand der 19-Jährige am Mittwoch beim 2:0-Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 erstmals wieder in der Startelf, wurde lautstark von den Fans der Werkself zurückempfangen – und bedankte sich mit der schönen Vorlage zum 2:0-Treffer von Adam Hlozek.

Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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Hans-Josef („Sepp“) Kretschmann wird am 3. Juni 1953 der fünfte Trainer der Vereinsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Der am 21. März 1902 im ostpreußischen Allenstein geborene Fußballlehrer widmet sich nach dem Studium erst dem Lehrerberuf, um dann später auf den Fußball umzusatteln. Er übernimmt die Werkself von Franz Strehle, unter dem die Mannschaft zweimal die Klasse in der 1. Oberliga West halten konnte. Aber Strehle verlängerte nach diesen zwei recht erfolgreichen Jahren seinen Vertrag in Leverkusen nicht mehr.
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Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Sommer 1975 kämpft Bayer 04 nur acht Monate später gegen den Abstieg. Der Verein erwartet von allen vollen Einsatz in dieser prekären Situation. Aufstiegstrainer Manfred Rummel soll seinen Hauptberuf als Lehrer im Beamtenstatus an der Sonderschule Mülheim aufgeben und Vollzeit-Trainer bei Bayer 04 werden. Der bei der Mannschaft sehr beliebte Coach sieht sich nicht in der Lage, diesem Anliegen des Klubs zu entsprechen. Trotz eines 2:0-Heimspiel-Erfolges gegen die SpVgg Erkenschwick wird Manfred Rummel im „partnerschaftlichen Einvernehmen“ beurlaubt.
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Bayer 04 bestreitet als feststehender Aufsteiger in die 1. Oberliga West schon in der zweiten Mai-Hälfte 1951 Freundschaftsspiel an Freundschaftsspiel. Und das geht auch den ganzen folgenden Monat weiter so.
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