
Gesprächsthema der Pressekonferenz am Freitagmorgen vor der Rückreise der Werkself nach Leverkusen war zunächst das knappe Remis gegen Qarabag. Alonso: „Wir wollen immer gut spielen und mit viel Spektakel. Aber manchmal ist das nicht möglich. Wir haben gestern ein paar Fehler gemacht und wenig Kontrolle gehabt. Es gibt Dinge zu verbessern. Wir sind immer selbstkritisch. Auch wenn wir gewinnen, wissen wir, dass nicht alles gut lief. Wir reflektieren immer. Die Zeit im Flugzeug werden wir daher nutzen, um unsere Büro-Arbeit zu erledigen.“
Der Blick richtet sich damit nach vorn und auf das Bundesligaspiel gegen die Wölfe am Sonntag. Die Niedersachsen stecken derzeit im Formtief und haben in diesem Kalenderjahr noch kein Spiel gewonnen. Insgesamt wartet der VfL seit neun Partien auf einen Sieg. Alonso: „Wir haben nicht viel Zeit, uns auf das Spiel vorzubereiten, aber das ist keine neue Dynamik für uns. Es wird eine harte Aufgabe. Wolfsburg steht in der Tabelle nicht da, wo sie es vielleicht verdienen.“ Mit 25 Punkten nach 24 Spielen rangieren die Wölfe auf Platz 13, sie hatten sich zuletzt aber immer enge Duelle geliefert und nie mit mehr als einem Tor Differenz verloren.
Den VfL erwartet Coach Alonso daher als einen harten und zweikampfbetonten Gegner: „Sie spielen immer sehr intensiv, sind stark im Umschaltspiel, stehen kompakt und haben viele personelle Möglichkeiten. Wir brauchen eine gute Energie für Sonntag und haben dafür auch viele frische Spieler. Ich sage ja immer wieder, wir brauchen den ganzen Kader!“ Lediglich auf Arthur und Victor Boniface sowie den gelbgesperrten Jeremie Frimpong muss der spanische Cheftrainer dabei am Sonntag verzichten.
Beim bevorstehenden Sonntagabend-Spiel gegen die Wölfe wird der Heimbereich ausverkauft sein, aus Wolfsburg werden zudem 750 Fans anreisen. Das Spiel kann live bei DAZN und im Werkself-Radio verfolgt werden.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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