
„Wir freuen uns auf die erste von mindestens vier Englischen Wochen. Manchmal ist es sogar gut, wenn man nicht so viel Zeit hat und einfach die ganze Zeit weiterspielt“, so Alonso zu Beginn der Presskonferenz. Der Spanier warnte dennoch: „Wenn wir morgen gegen Mainz nicht 100 Prozent auf dem Platz zeigen, kriegen wir Probleme.“
Denn der Gegner, der bislang die zweit wenigsten Gegentore der Liga bekam, sei in Topform: „Sie sind aktuell in einer sehr starken Verfassung. Sie agieren sehr mutig mit dem Ball und mit großer Energie.“ Gleichzeitig seien die 05er aber auch defensiv gut organisiert: „Sie haben ein feines Gespür dafür, wann sie hoch drücken und wann sie tiefer stehen sollten. Das haben sie gegen Spitzenteams, wie zum Beispiel gegen den FC Bayern München oder Borussia Dortmund, schon mehrfach gezeigt.“
Weiterhin nicht dabei sind Jeanuel Belocian (Kreuzbandriss), Amine Adli und Victor Boniface. Alonso: „Adli kann frühestens Ende Januar wieder zur Mannschaft stoßen, Boniface könnte kommende Woche wieder einsteigen, er braucht aber noch genügend Zeit, um zu trainieren.“
Lobende Worte fand der Spanier zudem für Boniface‘ Stürmer-Kollegen Patrik Schick: „Er macht nicht nur die Tore, sondern versteht es, auch defensive Arbeit zu leisten und weiß, welch großen Einfluss das auf unser Spiel hat.“ Ebenfalls positiv sprach Alonso über Abwehrspieler Piero Hincapie, Schicks Vorlagengeber beim 3:2-Erfolg bei Borussia Dortmund: „Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Er ist ein echter Kämpfer, egal, auf welcher Position und ich freue mich, dass es mit dem Assist für Patrik endlich geklappt hat. Das hatte er lange im Training geübt.“
Der Heimbereich wird am Dienstagabend ausverkauft sein, aus Mainz werden 1.700 Gästefans anreisen. Lediglich in der offiziellen Bayer 04-Ticketbörse sind noch wenige Resttickets im Umlauf.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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