
Im Vergleich zum 2:3 gegen RB Leipzig vor der Länderspielpause veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf drei Positionen: Lukas Hradecky rückte für Matej Kovar zwischen die Pfosten, außerdem ersetzten Robert Andrich und Nathan Tella ihre Teamkollegen Aleix Garcia und Jeremie Frimpong. Bereits in der ersten Minute unterlief der TSG-Defensive ein individueller Fehler, den der weit herausgeeilte Keeper Oliver Baumann mit einer Grätsche kurz vor Florian Wirtz aber noch bereinigte. Die Anfangsphase gehörte klar der Werkself, die die Kraichgauer phasenweise tief in die eigene Hälfte drückte.
Eine Viertelstunde war absolviert, als Jonathan Tah eine starke Rettungsaktion im eigenen Strafraum zeigte - und nur zwei Minuten später lag der Ball auf der Gegenseite dann ein erstes Mal im Tornetz: Victor Boniface wurde - in abseitsverdächtiger Position - tief geschickt und legte die Kugel quer auf den mitgelaufenen Martin Terrier, der nur noch einzuschieben brauchte. Das Schiedsrichter-Gespann entschied zuerst auf Abseits, nach Eingriff des VAR zählte das Tor jedoch - und der Neuzugang aus Frankreich durfte seinen Debüt-Pflichtspieltreffer bejubeln.







Vorlagengeber Boniface vergab nach knapp einer halben Stunde erst eine weitere Doppelchance, netzte dann aber in Folge eines traumhaften Zuspiels von Granit Xhaka in die Tiefe eiskalt zum 2:0 ein. Doch auch die TSG schlug vor dem Halbzeitpfiff zu: Mergim Berisha traf per Abstauber zum 1:2-Anschluss (37.). Ein weiterer Einschuss von Berisha nur zwei Minuten später wurde aufgrund einer vorausgegangenen Abseitsstellung nicht gegeben. In der Nachspielzeit hatte Boniface, allein vor Baumann, eine große Chance auf dem Fuß, scheiterte aber am gut aufgelegten Hoffenheimer Schlussmann. Auch Alejandro Grimaldo prüfte Baumann noch einmal tückisch. Dann war Pause.
Gab es zu Beginn des zweiten Abschnitts auf beiden Seiten noch keine personellen Wechsel, brachte Xabi Alonso nach 56 Minuten Frimpong für Tella aufs Feld. Eine erste Doppelchance in Hälfte zwei bot sich Andrich und Terrier (57., 58.). Dann passierte lange nichts, bis Hoffenheims Dennis Geiger im eigenen Strafraum Wirtz zu Fall brachte. Nach Eingriff des VAR wurde auf Strafstoß entschieden, den der Gefoulte selbst ganz sicher zum 3:1 verwandelte (72.). Nur kurz darauf schnürte Boniface per sattem Linksschuss aus spitzem Winkel den Doppelpack - 4:1 für die Werkself (75.)! Mehr passierte vor den Toren in der PreZero Arena nicht mehr. In der Schlussphase kam Neuzugang Nordi Mukiele noch zu seinem Debüt für Bayer 04, wenige Minuten nach seiner Einwechslung war die Partie dann beendet - und der 4:1-Auswärtssieg der Werkself perfekt.







Weiter geht es für Bayer 04 mit dem Auftakt in der Königsklasse: Im Rahmen des 1. Spieltags der neuen Ligaphase der UEFA Champions League gastiert die Werkself bei Feyenoord Rotterdam. Anstoß im legendären Stadion Feijenoord „De Kuip“ ist am Donnerstag, 19. September, um 18.45 Uhr. Drei Tage später empfängt der Doublesieger den VfL Wolfsburg in der BayArena (Sonntag, 22. September, 15.30 Uhr).
Die Highlights:
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Die Statistik:
TSG Hoffenheim: Baumann - Drexler (76. Bischof), Stach, Akpoguma - Kaderabek, Grillitsch, Geiger, Prass (61. Gendrey) - Kramaric (85. Tohumcu) - Bülter (85. Moerstedt), Berisha (61. Bruun Larsen)
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Hincapie (85. Mukiele) - Tella (56. Frimpong), Xhaka, Andrich (80. Garcia), Grimaldo - Terrier (80. Adli), Wirtz - Boniface (85. Schick)
Tore: 0:1 Terrier (18.), 0:2 Boniface (30.), 1:2 Berisha (37.), 1:3 Wirtz (72.), 1:4 Boniface (75.)
Gelbe Karten: Prass, Akpoguma, Matarazzo (Cheftrainer) - Terrier, Andrich
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)
Zuschauer: 30.150 (ausverkauft) in der PreZero Arena

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Issa Traoré verstärkt die Defensive von Bayer 04 Leverkusen. Das Talent wechselte Anfang des Jahres, kurz nach seinem 18. Geburtstag, vom Djoliba AC aus seiner Heimat Mali fest nach Leverkusen, wo Direktor Fußball Kim Falkenberg den groß gewachsenen Innenverteidiger offiziell begrüßte.
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Nach zuletzt nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Spielen ist die Luft für Borussia Mönchengladbach im unteren Tabellendrittel dünner geworden. Nur noch drei Punkte trennen die Fohlen vom Relegationsrang. Das Team von Trainer Eugen Polanski steht vor dem Heimspiel gegen die Werkself an diesem Samstag, 7. Februar (Anstoß: 18.30 Uhr/live bei Sky sowie WOW und im Werkself-Radio), unter Druck. Der Gegner-Check.
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Ein starker Partner und eine starke Partnerschaft: Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Ehrenspielführer Stefan Kießling vertraten Bayer 04 in dieser Woche bei der offiziellen Eröffnung des neuen Technologie Campus und des dazugehörigen Experience Centers von Bayer 04-Ärmelpartner Niedax. Zu der Veranstaltung im rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied-Rahms kamen 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, der die Begrüßung gemeinsam mit Niedax Group-CEO Bruno Reufels und weiteren politischen Vertretern vornahm.
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Am 22. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 empfängt die Werkself den FC St. Pauli in der BayArena. Die Partie findet am Samstag, 14. Februar, um 15.30 Uhr statt. Alle Infos zum Ticket-Verkauf.
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