
Im Vergleich zur Niederlage in der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand zwei Änderungen in der Startelf vorgenommen. Für Robert Andrich kehrte Jarell Quansah zurück in die Innenverteidigung der Werkself, im offensiven Mittelfeld ersetzte Jonas Hofmann Teamkollege Claudio Echeverri. Zudem stand Patrik Schick nach seiner Verletzung wieder im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz.
Nachdem sich in den ersten Minuten Mark Flekken gegen Derry Scherhant (2.) und Junior Adamu (4.) gleich zweimal auszeichnen durfte, setzte auf Seiten von Bayer 04 Christian Kofane per Kopf das erste offensive Ausrufezeichen, zielte aber etwas zu hoch (6.). In den Folgeminuten übernahm die Werkself dann mehr und mehr die Spielkontrolle – und belohnte sich wenig später auch dafür: Zunächst war Alejandro Grimaldo per Freistoß noch an Sportclub-Schlussmann Noah Atubolu gescheitert (17.), dann brachte sich aber Ernest Poku per Doppelpass mit Aleix Garcia in eine gute Schussposition und versenkte die Kugel aus rund 17 Metern unten rechts im Eck zur 1:0-Führung (22.).
Bis zur Pause ließ die Werkself nahezu keine Möglichkeit der Breisgauer mehr zu. Denn immer wieder schalteten sich auch Grimaldo und Hofmann in den Spielaufbau ein, gewannen die Bälle und verteilten diese in der Folge zu Arthur und Poku auf den Flügeln. Mit diesem ordentlichen Auftritt und dem verdienten Vorsprung aus Bayer 04-Sicht ging es wenig später in die Kabinen.








Vom Wiederanpfiff weg suchte die Werkself weiter die tiefen Räume. In Minute 48 flog Garcias Distanzschuss noch knapp vorbei, dann klingelte es zum zweiten Mal im Sportclub-Gehäuse. Eine Grimaldo-Flanke landete punktgenau auf dem Kopf des aufgerückten Edmond Tapsoba, der ohne Mühe einnetzte (52.). Auch danach blieb Schwarz-Rot dran und hätte durch die Doppelchance von Poku und Arthur (54.) sowie durch den Abschluss von Kofane (58.) durchaus sogar noch nachlegen können.
Von einem Gegentreffer war Bayer 04 weit entfernt und kontrollierte die Partie mit teilweise minutenlangen Passstaffetten. In die Karten der Leverkusener spielte dann auch der Platzverweis des Freiburger Philipp Lienhart, der nach einem Foul am eingewechselten Ibrahim Maza die Rot Karte sah (74.). Ebenfalls eingewechselt wurden Andrich und Schick. Letzterer gab nach gut vier Wochen Verletzungspause sein Comeback. In Überzahl ließen erneut spielstarke und passgenaue Leverkusener die Breisgauer nur noch selten an den Ball kommen und brachten die Führung problemlos über die Zeit.







In der zweiten von drei Englischen Wochen hintereinander für Bayer 04 reist die Werkself bereits in drei Tagen am kommenden Mittwoch, 29. Oktober (Anpfiff: 18 Uhr), für das Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal zum SC Paderborn 07. Nach der Partie beim Zweitligisten geht es dann am Samstag, 1. November, in der Bundesliga zum Tabellenführer. Anstoß für das Topspiel beim FC Bayern München ist um 18.30 Uhr.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Flekken - Quansah (76. Belocian), Badé, Tapsoba - Arthur, Fernández (67. Andrich), Garcia, Grimaldo - Hofmann (67. Maza), Poku (85. Ben Seghir) - Kofane (76. Schick)
SC Freiburg: Atubolu - Kübler (67. Rosenfelder), Ginter, Lienhart, Makengo - Eggestein, Manzambi (67. Matanovic) - Treu, Höler (85. Grifo), Scherhant (77. Günter) - Adamu (46. Suzuki)
Tore: 1:0 Poku (22.), 2:0 Tapsoba (52.)
Gelbe Karte: Garcia
Gelb-Rote Karte: Lienhart (74.)
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

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