
„Wir haben gut angefangen und in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir dann nachgelassen“, sagte Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie. Man habe viele Chancen vergeben und zu viele Chancen des Gegners zugelassen. „Aber nächste Woche beim WM-Auftakt gegen Mexiko werden wir spritziger und dynamischer sein und mehr Power haben.“
30.210 Zuschauer sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen in der ausverkauften BayArena, in der viele Familien, Kinder und Jugendliche die deutsche Mannschaft anfeuerten. Schon nach acht Minuten gingen die Gastgeber durch Timo Werner nach starker Vorarbeit von Joshua Kimmich und Marco Reus mit 1:0 in Führung. Nach dem vielversprechenden Auftakt bestimmte die DFB-Auswahl zwar weiterhin das Spiel, agierte aber zuweilen nachlässig und nicht immer zwingend in der Offensive. Saudi-Arabien, das am 14. Juni das WM-Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Russland bestreitet, war zwischenzeitlich dem Ausgleich nahe. Nachdem zweimal der Pfosten den nächsten deutschen Treffer verhindert hatte, fiel kurz vor der Pause doch noch das 2:0 durch ein Eigentor von Hawsawi (43.).
Julian Brandt kam in der 73. Minute für Thomas Müller aufs Feld und hatte zwei Minuten später gleich eine gute Chance zum 3:0, traf den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Mario Gomez aber nicht richtig. Fünf Minuten vor Schluss kamen die Saudis zum Anschlusstreffer. Marc André ter Stegen konnte zunächst zwar einen Strafstoß von Al-Sahlawi abwehren, im Nachschuss aber war Al-Jassim erfolgreich.
Die Partie gegen Saudi-Arabien war das insgesamt achte Länderspiel, das in Leverkusen ausgetragen wurde. Die Bilanz der Nationalmannschaft hier kann sich sehen lassen. Sieben Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche.
Anfang nächster Woche macht sich das deutsche Team auf den Weg nach Russland. Bei der WM trifft der amtierende Weltmeister in der Vorrundengruppe F auf Mexiko (17. Juni), Schweden (23. Juni) und Südkorea (27. Juni).

Unter dem Motto „Ferien ohne Krieg“ nahmen im August 60 Kinder aus der vom Krieg gezeichneten Ukraine am Sommercamp des deutsch-ukrainischen Vereins Blau-Gelbes Kreuz in Leverkusen und Umgebung teil. Die 10- bis 14-Jährigen – viele von ihnen haben im Krieg ihre Eltern verloren – stammen aus den ukrainischen Partnerstädten von Leverkusen, Köln und Monheim am Rhein: Nikopol, Dnipro und Wolodymyr. Bayer 04, die Bayer AG und der TSV Bayer 04 unterstützten das Camp anlässlich seines zehnten Jubiläums und ermöglichten damit noch mehr Kindern und Jugendlichen als in den vergangenen Jahren, einige unbeschwerte Ferientage abseits des Krieges im Rheinland zu verbringen.
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Mittelfeldspielerin Ruby Grant verlässt Bayer 04 Leverkusen und wechselt ein Jahr vor Ende ihres Vertrags zum portugiesischen Vizemeister Sporting Lissabon. Die 24-Jährige spielte seit Januar 2025 beim Werksklub.
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