
Doch von Tristesse ist beim ohnehin immer gut aufgelegten Linksverteidiger deswegen nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil: Wendell hat sich früh mit seinem Schicksal arrangiert und kämpft nun für ein baldiges Comeback auf dem Platz.
Und das könnte bald so weit sein. In den bisherigen Testspielen wurde der brasilianische Feinfuß noch geschont, doch die Einheiten mit der Werkself im Trainingslager in Österreich absolviert er schon alle wieder fleißig mit. „Ich bin unfassbar glücklich, wieder dabei zu sein“, sagt er, und dabei leuchten seine Augen wie die eines kleinen Kindes am Heiligen Abend: „Ich fühle mich wieder richtig gut. Einfach muito bem!“
Direkt nach der Verletzung war das anders. Verständlich, verpasste Wendell doch den kompletten Endspurt in der Bundesliga. „Da habe ich ein paar Tage gebraucht“, gesteht er. Doch der Brasilianer konnte sich auf seine Familie verlassen. Nicht nur auf Frau und Kind, mit denen er im Rheinland wohnt, sondern auch auf seine Eltern, die sofort aus Brasilien herkamen, um sich um ihren Kleinsten zu kümmern. Eigentlich hätte Wendell sie vor den Olympischen Spielen besuchen wollen, doch nun stand seine Reha im Vordergrund, und er blieb in Leverkusen.
Urlaub sieht anders aus, aber die Qualen haben sich gelohnt. Zum Saisonstart will Wendell wieder der Alte sein. „Damit wir als Team wieder genauso viel Spaß und Erfolg haben wie im letzten Jahr“, sagt er. Bis dahin wird er die Spiele bei den Olympischen Spielen in seinem Heimatland am Fernseher verfolgen, und Wendell fiebert bereits einem Finale zwischen Deutschland mit Lars Bender und Julian Brandt und seinen brasilianischen Freunden um Neymar entgegen. Und für wen ist er dann? „Schwierige Frage, aber vielleicht wäre ein Sieg für uns Brasilianer ein bisschen wichtiger.“


Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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Der nächste Gegner der U19 von Bayer 04 im DFB-Pokal der Junioren 2026/27 steht fest: Die Leverkusener empfangen in der 2. Runde den FC Carl Zeiss Jena. Das ergab die Auslosung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Dienstagnachmittag, 4. August, auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main.
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Neun Spiele gegen Teams aus neun Ländern, zwei gewonnene Elfmeterschießen und Begegnungen, die weit über den Fußball hinausreichen: Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Inklusionswerkself beim Genuine Cup 2026 im US-amerikanischen Houston eine außergewöhnliche Woche erlebt und Erinnerungen fürs Leben gesammelt. In diesem Jahr waren die Leverkusener als offizieller Vertreter Deutschlands dabei und liefen entsprechend im DFB-Dress auf. Gemeinsam mit 53 Mannschaften aus 53 Nationen setzte Schwarz-Rot einmal mehr ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und Teilhabe – und begeisterte mit dem Titelgewinn ihres Turnierabschnitts auch sportlich.
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Das erste öffentliche Training der Werkself im Weimarer Land: Bei strahlendem Sonnenschein absolvierte das Team von Chefcoach Carles Martinez die Trainingseinheit vor zahlreichen Leverkusen-Fans, die sich vor Ort über eine bestens aufgelegte Mannschaft und Brian the Lion freuen durften. Bei bester Laune trainierten Ibrahim Maza, Victor Boniface, Afonso Moreira und Co. und gaben den angereisten Bayer 04-Anhängern nach der Session noch Autogramme und knipsten fleißig Selfies. Schaut bei Werkself-TV hinter die Kulissen der ersten Einheit im Trainingslager.
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