
Mit dem Ziel, dass möglichst all seine Schützlinge in den direkt aufeinanderfolgenden Partien gegen Sittard und den Vorjahres-12. der belgischen Pro League viel Einsatzzeit bekommen, hatte Peter Bosz aus dem Werkself-Kader zwei Mannschaften formiert und mit Spielern aus der eigenen U19 aufgefüllt. Nachdem unter anderem Kai Havertz, Kerem Demirbay und Moussa Diaby beim 0:1 gegen Sittard zum Einsatz kamen, schickte der Cheftrainer der Werkself im Anschlussspiel im „Team 2“ unter anderem die beiden Benders und Kevin Volland auf den Rasen.
Im zweiten Spiel des Tages machten die Schwarz-Roten vom Anpfiff weg mächtig Druck und hatten bereits in der vierten Minute die Chance auf die frühe Führung. Nachdem Kevin Volland zuvor im Strafraum deutlich zu Fall gebracht worden war, trat der Gefoulte selbst zum Strafstoß an – Eupens Keeper Hendrik van Crombrugge ahnte die Ecke und konnte auch den Nachschuss parieren. Kurz darauf belohnte der überaus engagierte Paulinho die Schwarz-Roten, als er ein Zuspiel von Joel Pohjanpalo gezielt im Tor der Belgier unterbrachte – 1:0 (7.). Kurz darauf hatten die Bayer 04-Fans erneut Grund zum Jubeln: Nach Zuspiel von Paulinho wuchtete Lars Bender den Ball mit rechts aufs Tor – Eupens Megane Laurent verunglückte der Rettungsversuch und bescherte der Werkself den zweiten Treffer (11.). In der 33. Minute schloss Nachwuchsspieler Ayman Azhil dann eine Einzelaktion mit einem gezielten Flachschuss in die lange Ecke ab. Doch wer nun dachte, das Spiel sei gelaufen, der irrte: Denn nur kurz nach dem 3:0 kamen die bis dahin harmlosen Gäste wie aus dem Nichts per Doppelpack durch Flavio Chiampichetti wieder auf einen Treffer heran und konnten den Pausenrückstand auf einen Zähler verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Werkself drückend, konnte die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Stattdessen schlugen die Gäste zu – Laurent schoss einen Angriff per Flachschuss zum 3:3 ab. Nachdem Peter Bosz dann für die Schlussphase – wie bereits in der Partie gegen Sittard – voll auf den U19-Nachwuchs setzte, kamen die Gäste in der 85. Minute aufgrund eines unglücklichen Kopfball-Eigentores von Seymour Fünger schließlich sogar noch zum 4:3-Endstand. „Wichtig ist es, im Rahmen der Vorbereitung Schritte in die richtige Richtung zu machen. Und es ist wichtig, dass sich niemand verletzt“, sagte Peter Bosz und ergänzte: „Dass die Spieler müde sind, ist in der zweiten Woche der Vorbereitung normal. Allerdings müssen sie auch lernen, was sie machen müssen, wenn sie müde sind. Dann ist es wichtig, einfach Fußball zu spielen. Das hat heute in beiden Spielen nicht gut geklappt. Mit unserer Leistung gegen Sittard bin ich nicht zufrieden, das können wir besser. In der Partie gegen Eupen haben mir die ersten 30 Mintuten sehr gut gefallen, danach hatten wir aber ingesamt zu viele leichte Ballverluste.“
Lars Bender bekam in der ersten Halbzeit bei einem Zweikampf einen Schlag aufs Auge ab. In der Folge blieb die Nummer 8 der Werkself nach den ersten 45 Minuten in der Kabine. Bosz gab bei seinem Kapitän aber Entwarnung: „Bei Lars Bender ist das Auge geschwollen, aber das ist nicht so schlimm. Ansonsten sind alle gut durchgekommen.“
Bayer 04: Hradecky – Weiser (76. Gaedicke), Jedvaj (76. Fünger), S. Bender (76. Rüth), Sinkgraven (76. Kemper) – L. Bender (46. Türkmen, 76. Wolf), Onur (60. Anapak) – Azhil (75. Sarpei), Paulinho (60. Schlößer), Pohjanpalo (76. Türkmen) – Volland (76. Fesenmeyer)

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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