
Mit dem Ziel, dass möglichst all seine Schützlinge am Doppelspieltag gegen den Tabellen-15. der vergangenen Eredivisie-Spielzeit sowie den belgischen Erstligisten KAS Eupen viel Einsatzzeit bekommen, hatte Peter Bosz aus dem Werkself-Kader zwei Mannschaften nominiert und sie mit Spielern aus der eigenen U19 aufgefüllt. „Team 1“, das gegen die Niederländer ran durfte, wurde angeführt von Kapitän Kai Havertz – auch die beiden Neuzugänge Kerem Demirbay und Moussa Diaby durften sich im Auftaktspiel vor rund 1.000 Zuschauern auf der Platzanlage des vereinseigenen Jugendfußballzentrums Kurtekotten zeigen.
Während die Werkself, die erstmals das neuen roten Heimtrikot trug, gegen die Mannschaft von Sittards Trainer Sjors Ultee die Sonder-Anweisungen ihres Trainerteams umsetzen versuchte, übten die Niederländer von Beginn an Druck aus, ließen die Schwarz-Roten offensiv kaum zur Entfaltung kommen und zeigten sich inbesondere bei den Ungenaugigkeiten im Passspiel der Werkself hellwach.
Es dauerte gut 20 Minuten, bis sich die Werkself in der Offensive gefährlich zeigen konnte: Einen Abschluss von Lucas Alario konnte Gäste-Keeper Alexei Koselev mit einem starken Reflex zur Ecke abwehren, den fälligen Standard von Kerem Demirbay setzte Nachwuchsspieler Kevin Bukusu dann an den Pfosten (22.) – auch der Nachschuss von Wendell fand nicht den Weg ins Tor. Wenige Minuten später setzte Demirbay einen Schuss aus guter Position nur über den Querbalken (24.). Sechs Minuten später erzielten die Gäste den spielentscheidenden Treffer – aus abseitsverdächtiger Position drückte Sittards Rasmus Karjalainen den Ball im Nachsetzen über die Torlinie.
Nach dem Seitenwechsel drängte die Werkself auf den Ausgleich, die beste Möglichkeit wurde allerdings von Schiedsrichter Nico Fuchs aufgrund einer strittigen Abseitsstellung zurückgepfiffen: Moussa Diaby hatte seine Schnelligkeit ausgespielt und danach den Ball vergebens im Tor der Niederländer untergebracht – der Treffer zählte nicht (58.). In der Schlussphase ließ Peter Bosz dann den Nachwuchs ran – abgesehen von Torhüter Niklas Lomb stand kein Lizenzspieler mehr auf dem Platz. Die A-Junioren machten ihre Sache ordentlich und spielten sich gute Chancen heraus – den Sittard-Keeper Koselev konnten sie allerdings nicht mehr bezwingen. Und so blieb es am Ende bei einem 0:1.
„Wichtig ist es, im Rahmen der Vorbereitung Schritte in die richtige Richtung zu machen. Und es ist wichtig, dass sich niemand verletzt“, sagte Peter Bosz und ergänzte: „Dass die Spieler müde sind, ist in der zweiten Woche der Vorbereitung normal. Allerdings müssen sie auch lernen, was sie machen müssen, wenn sie müde sind. Dann ist es wichtig, einfach Fußball zu spielen. Das hat heute in beiden Spielen nicht gut geklappt. Mit unserer Leistung gegen Sittard bin ich nicht zufrieden, das können wir besser. In der Partie gegen Eupen haben mir die ersten 30 Mintuten sehr gut gefallen, danach hatten wir aber ingesamt zu viele leichte Ballverluste.“
Bayer 04: Lomb – Retsos (75. Gaedicke), Dragovic (60. Fünger), Bukusu (60. Rüth), Wendell (75. Kemper) – Stanilewicz (75. Anapak), Demirbay (75. Türkmen) – Bellarabi (75. Sarpei), Havertz (60. Wolf), Diaby (75. Schlößer) – Alario (75. Fesenmeyer)

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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