
Jens, du wurdest im Rahmen des Heimspiels gegen RB Leipzig in der ausverkauften BayArena zum Ehrenspielführer ernannt. Was hat dir dieser Moment bedeutet?
Nowotny: Die Reaktion der Fans und die Sprechchöre im Stadion haben mich sehr gefreut. Ich empfinde es als große Ehre, in den Kreis der Ehrenspielführer berufen worden zu sein. Gleichzeitig bringt das Ganze auch die Verantwortung mit sich, die Werte und Prinzipien von Bayer 04 Leverkusen zu vertreten und vorzuleben.
Auch du hast die vergangene Saison der Werkself natürlich mit großer Freude verfolgt. Ab wann war dir bewusst, dass es für den ganz großen Coup reichen kann?
Nowotny: Aus meiner Sicht waren die Spieltage gleich nach der Winterpause enorm wichtig. Ich war gespannt, wie Bayer 04 und die anderen Mannschaften in den Flow kommen. Nach den teilweise sehr knappen, aber erfolgreichen Spielen in Augsburg und Leipzig, gegen Gladbach und in Darmstadt kam bei mir erstmals der Gedanke: Ja, wir können es wirklich schaffen. Nach dem Sieg gegen Bayern München wenig später hat sich der Gedanke dann endgültig verfestigt.
Worauf freust du dich zu Beginn dieser Saison am meisten?
Nowotny: Ich genieße es einfach, Bayer 04 auf diesem extrem hohen Niveau und mit den großen Erfolgen im Rücken weiter zu beobachten. Ich will einfach nur guten Fußball sehen und bin zuversichtlich, dass dieser Wunsch erfüllt werden wird.

Kommen wir zur Trophy Tour nach New York City, die du gemeinsam mit Fernando Carro antreten wirst. Ihr werdet den Bayer-Kollegen aus Nordamerika die gewonnenen Trophäen präsentieren.
Nowotny: Ich habe von unserer Asienreise für Bayer 04 vor vielen Jahren noch genau im Kopf, wie überrascht die Menschen vor Ort beispielsweise waren, dass wir eine Traditionsmannschaft haben. (lacht) Fakt ist: Mit solch einer Reise kann die Sichtbarkeit von Bayer 04 weltweit im Bayer-Konzern und auch weit über den Konzern hinaus deutlich erhöht werden. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen und Erlebnisse vor Ort.
Werdet ihr auch etwas Freizeit in der atemberaubenden Weltmetropole haben? Was möchtest du in New York City unbedingt sehen?
Nowotny: Ich lasse das Ganze auf mich zukommen und werde mich inspirieren lassen. Ich möchte gemeinsam mit Fernando Carro Bayer 04 bestmöglich repräsentieren und den Menschen vor Ort einen Einblick in die Welt des Klubs geben. Irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt komme ich dann bestimmt mit meiner Frau noch einmal nach New York, um mehr von der Stadt zu sehen. (lacht)

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Bayer 04 Leverkusen trifft auf die Offenbacher Kickers: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Fußball-Regionalligisten bestreitet der Werksklub im kommenden Sommer ein Testspiel beim hessischen Traditionsverein. Am Samstag, 25. Juli 2026 (Anstoß: 15 Uhr), trifft die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand im Offenbacher Stadion am Bieberer Berg auf den OFC. Die Anhänger beider Klubs pflegen seit vielen Jahren eine enge Fanfreundschaft. Damit wird die Partie in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 nicht nur für die Offenbacher zu einem ganz besonderen Match.
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Die jüngeren Jahrgänge der U19-Juniorinnen haben es geschafft: In einem echten Pokal-Krimi bezwangen die Leverkusenerinnen den 1. FFC Turbine Potsdam im Elfmeterschießen und stehen damit im Halbfinale des DFB-Pokals! Weiterhin auf Kurs ist auch die U19, die mit einem 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg ihre Tabellenführung in Gruppe A von Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga behauptete. Derweil setzte die U14 zum Liga-Auftakt ein Ausrufezeichen und gewann 5:1 beim SC Paderborn 07 – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Der Sieger steht fest! Beim diesjährigen „Werkself Wildcard Cup“ setzte sich am Ende eines spannenden und ereignisreichen Turnier-Tages Saif Yattoma gegen die Konkurrenz durch und gewann eine Wildcard für die VBL Open Playoffs, die letzte Vorstufe des VBL Grand Final by WOW, dem Turnier um die Deutsche Einzel-Meisterschaft in EA FC 26. Insgesamt 32 Amateur-Spieler waren im XPERION Köln angetreten, letztlich behauptete sich der Vorjahres-Finalist Yattoma.
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