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Am 30. November 1996 treffen sich die Tabellen-Nachbarn Bayer 04 (04.) und der 1. FC Köln (5.) zum Lokalderby im ausverkauften Ulrich-Haberland-Stadion. Das 0:0 zur Halbzeit ist für die Kölner schon schmeichelhaft nach einem Chancenverhältnis von 6:1 für die Gastgeber. Aber in Halbzeit zwei wird der Druck der Werkself immens.
Innerhalb von 20 Minuten zerlegt sie die Kölner Abwehr in ihre Einzelteile und geht nach den Toren von Markus Happe, Ulf Kirsten und Paulo Sergio („Tor des Monats“ mit Volleyschuss) mit 3:0 in Führung. Am Ende kommt ein hochverdienter 4:2-Sieg heraus und Bayer 04 übernimmt nach dem sonntäglichen 1:1 zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart am 16. Spieltag erstmals in dieser Saison die Tabellenführung.
Fünf Jahre später: gleicher Gegner, anderer Ort und ganz andere Voraussetzungen. Bayer 04 steht mit 30 Punkten nur einen Punkt hinter dem FC Bayern München auf Rang zwei der Bundesliga-Tabelle. Der Nachbar aus Köln rangiert mit acht Punkten auf Platz 16 und hat große Sorgen. Ins Müngersdorfer Stadion kommen 41.000 Zuschauer, davon mindestens 5.000 aus Leverkusen.







Die Kölner wehren sich tapfer, gehen nach dem Wiederanpfiff in Unterzahl auch mit 1:0 in Führung (57.). Aber die Antwort von Bayer 04 lässt nicht lange auf sich warten – sechs Minuten später fällt der Ausgleich durch Ulf Kirsten. In der 72. Minute erzielt Oliver Neuville dann den 2:1-Siegtreffer für die Gäste. Die Tabellenführung ist perfekt, weil Spitzenreiter Bayern München in Bremen mit 0:1 verliert.
Hier geht's zur TV-Zusammenfassung des Derbys aus dem Jahr 2001.

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
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Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
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Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
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Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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