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Nach zwei Jahren in der Regionalliga West, in denen Bast zum Stammspieler wird, steigt der Klub von der Hafenstraße 1973 wieder in die 1. Bundesliga auf. In den folgenden vier Saisons stürmt er für die Essener und bestreitet für den Klub in sieben Jahren insgesamt 213 Bundesliga- und 64 Regionalliga West-Spiele.
Nach dem erneuten Abstieg 1977 wechselt Bast für die damalige Rekordablösesumme von 800.000 D-Mark zum VfL Bochum 1848. Nur ein Spieler ist in diesem Jahr noch teurer: Paul Breitner, der vom FC Bayern München zu Real Madrid transferiert wird.
Auch im Bochumer Ruhrstadion bearbeitet Bast erst die rechte Seite, aber jetzt schon weitaus defensiver als noch in seiner Essener Zeit. Als der Kapitän und Libero Franz-Josef Tenhagen von Bochum nach Dortmund wechselt, funktioniert VfL-Trainer Rolf Schafstall den Offensivspieler Dieter Bast zum Organisator seiner Abwehr um. In den folgenden zwei Jahren verkörpert er einen spielstarken Libero und macht auf dieser Position auch 14 Spiele in der Olympia-Auswahlmannschaft.
Nach 192 Bundesliga-Partien für die Bochumer wechselt Bast 1983 unter das Bayer-Kreuz und ist unter Trainer Dettmar Cramer in den ersten beiden Jahren fester Bestandteil der Bayer 04-Abwehr. Schon in seiner zweiten Saison für die Werkself wird der inzwischen 33-Jährige von seinen Mitspielern zum Kapitän gewählt.







Ein Höhepunkt seiner Karriere ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Dieter Bast ist Spielführer der deutschen Mannschaft, die mit Trainer Erich Ribbeck an der Seitenlinie im Viertelfinale an Jugoslawien scheitert. Ribbeck wird dann 1985 auch sein Vereinstrainer – und entscheidet sich für Thomas Hörster als Libero in einer moderner spielenden Bayer-Elf. Für Dieter Bast bleibt in den ersten Bundesliga-Partien nur die Position des linken Verteidigers, er kommt insgesamt nur noch auf sieben Spiele. Im Alter von 35 Jahren, nach 71 Bundesliga-Einsätzen und 2 Toren für Bayer 04, lässt Bast sich zu Rot-Weiss Essen in die 2. Bundesliga transferieren. Dort beendet er 1989 seine Karriere.
Schon während seiner Profi-Laufbahn ist Dieter Bast Miteigentümer eines Renault-Autohauses. Außerdem gehört er von 1991 bis 1995 dem Vorstand von Rot-Weiss Essen an und ist dort für den sportlichen Bereich zuständig. 1996 ruft Bast die Essener Traditionsmannschaft ins Leben, deren Betreuer er bis heute ist. Im Jahr 2007 wird er in die Jahrhundert-Elf von Rot-Weiss Essen gewählt und ist seit dem 25. Juni 2023 Ehrenmitglied des Klubs.
Lieber Dieter, ich wünsche dir zu deinem Ehrentag alles Gute. Bleib gesund und lass dich feiern!

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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