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Die Saison 1996/97 beginnt mit einem neuen Trainer: Christoph Daum. Sie bringt aber auch viele neue Spieler: Jens Nowotny vom Karlsruher SC, Jan Heintze und Erik Meijer vom Bundesliga-Absteiger KFC Uerdingen, Niko Kovac vom Fast-Absteiger aus der 2. Bundesliga Hertha BSC und sein Bruder Robert vom 1. FC Nürnberg, der gerade aus der zweiten Liga abgestiegen ist. Rene Rydlewicz kommt zurück von 1860 München. Weitere Zugänge sind Zé Elias aus Brasilien und Manuel Cardoni aus Luxemburg.
Ein neues Spielsystem, zwei harte Trainingslager und eine verschworene Gemeinschaft machen aus dem Fast-Absteiger Bayer 04 einen Titelkandidaten, der gleich am ersten Spieltag beim 4:2-Heimsieg gegen den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund eine mitreißende Partie zeigt.
Nach dem Auftakt-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg gelingen Bayer 04 in der Saison 2001/02 ein souveräner 3:0-Auswärtssieg in Rostock und ein 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen die Bayern. Dann geht es zum Auswärtsspiel AufSchalke, so heißt die neue Arena der Knappen. Die Werkself weiht dieses tolle Stadion vor ausverkauftem Haus mit über 60.000 Zuschauern ein. Das Spiel begeistert alle und durch Bernd Schneider schafft Bayer 04 in der letzten Minute den 3:3-Ausgleich. HIER geht's zur Zusammenfassung der Partie in Gelsenkirchen.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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