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Die ersten 35 Minuten verschläft die Werkself komplett, denn da steht es nach Toren der Schalker Larsen, Krstajic und Bajramovic schon 3:0 für den Gastgeber. Von da an spielt Bayer 04 Harakiri, erzielt noch vor der Pause das 1:3 durch Andrej Voronin. Als dann Dimitar Berbatov in der 50. Minute der Anschlusstreffer gelingt, keimt bei den Gästen Hoffnung auf. Doch fünf Minuten später erzielt Kuranyi für die Schalker den vierten, weitere acht Minuten darauf erneut Larsen den fünften Treffer. Trotzdem kämpft sich die Werkself erneut zurück. Andrej Voronin und Jacek Krzynowek verkürzen mit ihren Treffern erneut auf nur ein Tor Rückstand – 4:5.
Als dann der Schalker Lincoln in der 76. Minute einen Freistoß aus 25 Metern im Leverkusener Gehäuse versenkt, da ist Bayer 04-Trainer Michael Skibbe klar: Das war’s. Noch einmal bäumt sich seine Mannschaft nicht gegen die drohende Niederlage auf. Der siebte Treffer der Schalker macht diese Niederlage zu etwas Historischem für Schwarz-Rot. Nie bekam die Werkself in einem Bundesligaspiel mehr Gegentreffer, zudem ist es bis heute das Spiel mit den meisten Toren insgesamt mit Bayer 04-Beteiligung.




Zweimal, beim Stand von 0:3 und beim 2:5, hat die Werkself sich zurück ins Spiel geackert. Das ist natürlich positiv. Aber sieben Gegentore sind schon happig. Die Fans der Königsblauen sind natürlich begeistert und auch die Schalker Spieler inklusive ihres Trainers Mirko Slomka sind voll des Lobes über die Leistung der Werkself. Aber Bayer 04-Trainer Michael Skibbe sieht das natürlich mit anderen Augen.
Auch wenn es nach diesem Spiel nicht danach aussieht – Bayer 04 liegt mit mageren 25 Punkten nur auf Platz 10 der Tabelle –, kann die Werkself mit einer insgesamt starken Rückrunde noch den 5. Platz ergattern und schafft damit die Qualifikation für den UEFA-Pokal.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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