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Es ist der 7. März 1981. Die Bayer 04-Mannschaft hat zwölf Spiele nicht mehr gewonnen und rutscht immer mehr in Richtung Abstiegsplätze. Punktgleich mit dem Tabellen-16. TSV 1860 München schwebt das Abstiegsgespenst über dem Ulrich-Haberland-Stadion. Und gerade jetzt kommt der Tabellenzweite Bayern München. Jeder, der dabei war, wird sich erinnern und die Tore kennen, den ersten Hattrick eines Bayer 04-Profis, nämlich den von Arne Larsen Ökland. Oder aber unser erstes Phantomtor aus selbigem Spiel. Schaut euch in dem oben verlinkten Video eine dreiminütige Spielzusammenfassung vom 3:0-Heimsieg sowie Ausschnitte aus einem schönen Interview vom Star dieses Spiels an. Übrigens: Zwei Tage später bestritt ein erst 18-jähriger Torwart aus Berlin ein Probetraining in Leverkusen. Sein Name: Rüdiger Vollborn.
Und noch einmal Bayern München, 16 Jahre später. Bayer 04 ist im ersten Jahr unter Christoph Daum ein ernstzunehmender Kandidat für die Meisterschaft. Die Bayern kommen als Tabellenführer und mit fünf Punkten Vorsprung in die BayArena, die Werkself ist also unter Zugzwang. Mit Ulf Kirsten und Erik Meijer fallen die beiden etatmäßigen Stürmer aus und sitzen mit leichten Blessuren auf der Bank. Markus Feldhoff ist der einzige Stürmer auf Leverkusener Seite und wird mit drei Treffern zum Matchwinner. Die Stimmung im Stadion ist gigantisch. Das war sie übrigens auch schon vor dem Anpfiff, als unser Fan-Block die allererste Choreographie in einem deutschen Stadion präsentierte. Im Video findet ihr eine Zusammenfassung vom 5:2-Sieg gegen die Bayern. HIER geht's zum Video!

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
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Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
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Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
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Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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