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In dieser Zeit spielt er auch achtmal für die brasilianische Nationalmannschaft und steht 2002 auch im WM-Kader der Selecao, aber eine Verletzung verhindert seine Teilnahme.
Im Sommer 2002 wagt Franca den Schritt nach Europa und wechselt unter das Bayer-Kreuz. Mit einer Ablösesumme von rund 8,5 Millionen Euro wird er zum bis dahin teuersten Neuzugang der Klubgeschichte. Die Erwartungen sind hoch: Franca soll die Offensive beleben, für Kreativität sorgen und seine Qualitäten auch in der Bundesliga unter Beweis stellen.
Der Start in Leverkusen gestaltet sich jedoch schwierig. In seiner ersten Saison findet Franca nur selten zu seiner Bestform und bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Er steht kaum in der Startelf und ihm gelingt nur ein Treffer. Schon als Fehleinkauf abgestempelt, platzt in der Spielzeit 2003/04 dann der Knoten. Franca blüht regelrecht auf, erzielt 14 Bundesliga-Tore, bereitet zahlreiche weitere vor und entwickelt sich zu einem der auffälligsten Offensivspieler der Bundesliga. Gemeinsam mit Dimitar Berbatov bildet er ein gefährliches Angriffsduo und übernimmt eine zentrale Rolle im Spiel von Bayer 04. Eine Saison später geht es erstmal so weiter.
Am 3. Spieltag zeigt zwar die gesamte Mannschaft beim 4:1-Heimsieg gegen den FC Bayern eine glänzende Leistung, aber Dimitar Berbatov und Franca sind mit jeweils zwei Toren die Protagonisten dieses Sieges. Doch im Laufe der Hinrunde wird der Brasilianer von Neuzugang Andrej Voronin aus der Startelf verdrängt. Und so entscheidet sich Franca nach drei Jahren in Leverkusen, in denen er in 97 Pflichtspielen 33 Tore für die Werkself erzielt hat, zu einem Wechsel nach Japan zu Kashiwa Reysol.






Dort setzt er seine Karriere erfolgreich fort. 2010 löst er seinen Vertrag auf und beendet seine Karriere. Allerdings versucht er noch einmal ein Comeback. Für den brasilianischen Verein ADRC Icasa läuft Franca fünfmal auf, um dann sein Glück ein weiteres Mal in Japan zu versuchen. Für Yokohama FC schießt er sein letztes Tor und verlässt dann 2011 im Alter von 35 Jahren endgültig die Fußballbühne.
Bis heute bleibt Franca vielen Leverkusen-Fans als technisch starker, torgefährlicher Stürmer mit typisch brasilianischem Flair in Erinnerung – nicht zuletzt an seine Tänzchen nach seinen Toren werden sich die älteren Bayer 04-Fans erinnern. Heute lebt er zurückgezogen in Brasilien und pflegt einen intensiven Austausch mit Fußballfans über seinen Instagram-Account.
Lieber Franca, ich wünsche dir zum 50. Geburtstag alles Gute. Bleibe gesund und lass dich feiern.

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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