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Letztes Spiel vor Weihnachten 1997. Am 20. Dezember steigt das Spitzenspiel des Dritten gegen den Vierten, der VfB Stuttgart gastiert bei Bayer 04 im Ulrich-Haberland-Stadion. Die Schwaben haben vier Punkte Vorsprung in der Tabelle und die Werkself möchte den Abstand verringern. An der Tabellenspitze steht überraschend der Aufsteiger und spätere Meister 1. FC Kaiserslautern vor dem FC Bayern München. Bayer 04 muss auf den verletzten Stammtorwart Dirk Heinen verzichten. Er laboriert an einer Innenbandverletzung im Knie und wird durch mich ersetzt. Außerdem fehlt der gelbgesperrte Christian Wörns, für ihn läuft Robert Kovac auf.








Bayer 04 beginnt „extrem aggressiv und engagiert“ (kicker online) und führt nach 20 Minuten durch zwei Tore von Stefan „Paule“ Beinlich und einen Treffer von Paulo Rink mit 3:0. Die Stuttgarter haben keine Chance, kommen aber bis zur Halbzeitpause noch zum Anschlusstreffer. Die erste halbe Stunde der zweiten Halbzeit ist es eine etwas ausgeglichenere Partie, aber die letzte Viertelstunde gehört eindeutig der Werkself. Noch einmal gelingen durch Hans-Peter Lehnhoff, Paulo Rink und dem in diesem Spiel überragenden Jan Heintze drei Treffer – und am Ende steht ein souveräner 6:1-Sieg kurz vor Weihnachten.

Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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Carsten „Calle“ Ramelow wird am 20. März 1974 in Berlin geboren. Seine Fußballkarriere startet er in der Jugend von Tasmania 73, Tennis Borussia, SC Siemensstadt und zu guter Letzt Hertha BSC. Hier feiert er auch 1993 mit der Mannschaft der Hertha-Bubis, der Amateurmannschaft von Hertha BSC, den Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen seinen späteren Arbeitgeber Bayer 04 Leverkusen. Aber auch er kann den 1:0-Sieg der Werkself durch ein Tor von Ulf Kirsten nicht verhindern.
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Die Saison 1995/1996 bringt einige Neuerungen. Erstmals bekommt jeder Spieler seine feste Rückennummer und sein Name steht hinten mit auf dem Trikot. Erstmals darf der Trainer dreimal auswechseln und auch erstmals gibt es drei Punkte für einen Sieg. Und erstmals bin ich nicht mehr die Nummer 1 meiner Mannschaft. Ich trage sie zwar auf dem Rücken, aber im Tor hat mir Dirk Heinen den Rang abgelaufen. So sitze ich anfangs etwas beleidigt auf der Reservebank, aber in der Rückrunde dieser Saison merke ich, dass auch ich meinen Beitrag zum Erfolg einer Mannschaft leisten muss.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Mai. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Zum letzten Spiel der erfolgreichen Saison begrüßt der Oberliga-West-Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen den VfL 99 Köln. Die diesmal nur 2.000 Zuschauer sehen eher ein Freundschafts- denn ein Meisterschaftsspiel. Wenig Kampf, wenig Torraumszenen und wenige Kombinationen im Mittelfeld, die das Herz der Besucher erwärmen. Und so muss eine Ecke zur Bayer 04-Führung herhalten. Peter Röger ist mit dem Kopf zur Stelle und nickt in der 43. Minute zur Halbzeitführung ein. Als dann eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff Karl-Heinz Spikofski auf 2:0 erhöht, ist die Entscheidung gefallen. In der letzten Minute können die Kölner noch auf 1:2 verkürzen, aber am Ende gehen die Zuschauer mit Vorfreude auf die erste Saison einer Bayer 04-Mannschaft in der 1. Oberliga West nach Hause.
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