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Etwas verunsichert schauen wir uns an, warten zehn Minuten und gehen mit dieser „Vorbereitung“ wieder in unsere Zimmer. Es wird die einzige Besprechung meiner Karriere, die ohne Trainer und Worte stattfindet.
Als wir am Nachmittag den Rasen des mit 14.000 Zuschauern nicht ausverkauften Ulrich-Haberland-Stadions betreten, weiß die Mannschaft genau, dass es nicht nur um den Arbeitsplatz unseres Trainers, sondern auch um die eigene Krise geht. Denn die Presse ist in der Vorwoche sehr hart mit uns ins Gericht gegangen und der Druck ist wirklich spürbar.
In der 8. Minute bringt uns unser linker Verteidiger Anders Giske mit 1:0 in Führung. Dieses Ergebnis können wir überraschend souverän in die Pause retten. Als dann nach einer weiten Flanke von Helmut Winklhofer Mittelfeldspieler Jürgen Röber per Kopf das 2:0 erzielt, da beginnen meine Vorderleute wieder ordentlich Fußball zu spielen und an sich zu glauben. Herbert Waas macht in der 76. Minute mit dem 3:0 schließlich den Sack zu. Da ist nicht nur Dettmar Cramer erleichtert, sondern das ganze Stadion. Und Stadionsprecher Günter Maczkowiak legt nach dem Schlusspfiff den Song „Hurra, wir leben noch“ auf.
Am Ende der Saison reicht es nur zu Platz 13 und der Vertrag von Dettmar Cramer wird nach dieser für alle Beteiligten nicht zufriedenstellenden Spielzeit nicht verlängert. Aber diese Partie gegen den FC Bayern war das Highlight der Saison 1984/85.

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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