Nachdem die Werkself donnerstags bei AEK Athen 0:2 verloren hatte und damit nach dem 4:4 im Heimspiel in der 3. Runde des UEFA-Pokals ausgeschieden ist, ist Wiedergutmachung angesagt. In der mit 22.500 Zuschauern wieder einmal ausverkauften BayArena fallen neben dem langzeitverletzten Michael Ballack (Schultereckgelenk-Sprengung) auch die ebenfalls verletzten Jens Nowotny, Thomas Brdaric und Zé Roberto aus. Außerdem fehlt noch der rotgesperrte Robson Ponte.
So ergibt sich folgende Aufstellung: Im Tor Adam Matysek. Davor in einer Dreierkette Boris Zivkovic, Jurica Vranjes und Robert Kovac. Im defensiven Mittelfeld vor der Dreierkette Carsten Ramelow. Im Mittelfeld von rechts nach links spielen Jörg Reeb, Bernd Schneider, Pascal Ojigwe und Andreas Neuendorf. Und im Sturm Ulf Kirsten und Oliver Neuville.





Schon in der 7. Minute geht eine von Beginn an überlegene Werkself durch einen Treffer von Oliver Neuville mit 1:0 in Führung. Und als derselbe Spieler 12 Minuten später nach einem mustergültigen Pass von Bernd Schneider auf 2:0 erhöht, stehen die Zeichen in der BayArena ganz klar auf Sieg.
Als dann Carsten Ramelow in der 67. Minute nach einem Doppelpass mit Jurica Vranjes das dritte Bayer 04-Tor schießt, ist die Entscheidung gefallen. Nach einer Roten Karte für den eingewechselten Herthaner Alex Alves scheitert Mittelstürmer Ulf Kirsten mit einem Elfmeter am Hertha-Keeper Gabor Kiraly. Den Sack macht die Werkself dann in der 82. Minute endgültig zu. Paulo Rink, fünf Minuten zuvor eingewechselt, verwandelt den zweiten Elfmeter in diesem Spiel zum 4:0.
Nach diesem Sieg steht Bayer 04 wieder an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga – allerdings nur für diesen einen Spieltag. Denn die nächsten beiden Auswärtspartien gehen beide verloren, vor Weihnachten rutscht die Werkself noch auf Platz 4 der Tabelle ab. Dort steht sie auch am Ende der Saison. Bayer 04 gelingt zu Beginn der anschließenden Spielzeit 2001/02 die Qualifikation für die Champions League und wird dort erst im Finale von Real Madrid gestoppt.

Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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Hans-Josef („Sepp“) Kretschmann wird am 3. Juni 1953 der fünfte Trainer der Vereinsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Der am 21. März 1902 im ostpreußischen Allenstein geborene Fußballlehrer widmet sich nach dem Studium erst dem Lehrerberuf, um dann später auf den Fußball umzusatteln. Er übernimmt die Werkself von Franz Strehle, unter dem die Mannschaft zweimal die Klasse in der 1. Oberliga West halten konnte. Aber Strehle verlängerte nach diesen zwei recht erfolgreichen Jahren seinen Vertrag in Leverkusen nicht mehr.
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Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Sommer 1975 kämpft Bayer 04 nur acht Monate später gegen den Abstieg. Der Verein erwartet von allen vollen Einsatz in dieser prekären Situation. Aufstiegstrainer Manfred Rummel soll seinen Hauptberuf als Lehrer im Beamtenstatus an der Sonderschule Mülheim aufgeben und Vollzeit-Trainer bei Bayer 04 werden. Der bei der Mannschaft sehr beliebte Coach sieht sich nicht in der Lage, diesem Anliegen des Klubs zu entsprechen. Trotz eines 2:0-Heimspiel-Erfolges gegen die SpVgg Erkenschwick wird Manfred Rummel im „partnerschaftlichen Einvernehmen“ beurlaubt.
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Bayer 04 bestreitet als feststehender Aufsteiger in die 1. Oberliga West schon in der zweiten Mai-Hälfte 1951 Freundschaftsspiel an Freundschaftsspiel. Und das geht auch den ganzen folgenden Monat weiter so.
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Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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