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Schon in der 4. Minute köpft der südkoreanische Stürmer Bum-kun Cha das 1:0 nach einem Eckball. Als er dann zwölf Minuten später das zweite nachlegt und Christian Schreier mit einem direkt verwandelten Freistoß nach 28 Minuten das 3:0 schießt, ist das Ulrich-Haberland-Stadion nicht wiederzuerkennen. Die Zuschauer flippen förmlich aus und feuern die Werkself auch in der zweiten Halbzeit weiterhin an.
Am Ende springt mit dem 5:1-Sieg der bis dahin höchste Bundesligasieg heraus und „den Konzernbossen auf der Ehrentribüne hat es vor Rührung und Begeisterung die Sprache verschlagen. All die großen Reden und schönen Worte der letzten Jahre haben nicht diese Stimmung gebracht. Nicht bringen können. Die Mannschaft mit ihrem tollen Spiel hat für eine bislang in Leverkusen einmalige Atmosphäre gesorgt.“ (Kicker vom 4.11.1985)






Bayer 04 gelingt an diesem Abend ein Spiel wie aus einem Guss und Bremens Trainer Otto Rehhagel hat bei der anschließenden Pressekonferenz mit seiner Aussage „Bayer 04 ist für mich ein absoluter Meisterschaftsfavorit“ die Lacher auf seiner Seite. Daran glaubt in den 1980ern keiner, das wäre wirklich zu utopisch. Aber immerhin qualifiziert sich am Ende der Saison die Werkself das erste Mal für den UEFA-Pokal.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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