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Nach der Winterpause startet Schwarz-Rot mit 2:12 Punkten aus sieben Spielen. Lediglich im Westfalenstadion bei Borussia Dortmund kann Bayer 04 mit 3:0 gewinnen, alle anderen Spiele gehen verloren. Doch im UEFA-Pokal fegt die Werkself wie ein Orkan über den französischen Tabellenführer und späteren Meister FC Nantes hinweg. Mit 5:1 werden die Franzosen nach Hause geschickt und nach dem 0:0 im Rückspiel steht Bayer 04 im Halbfinale des europäischen Wettbewerbs.
Am 4. April 1995 steigt dann das Hinspiel gegen AC Parma im Ulrich-Haberland-Stadion. Nach einer 1:0-Halbzeitführung durch den Brasilianer Paulo Sergio gerät Bayer 04 kurz nach der Halbzeit durch einen Doppelschlag der Italiener mit 1:2 in Rückstand. Dabei bleibt es bis zum Schluss und die Aussichten auf ein Weiterkommen tendieren gegen Null.
Drei Tage später fahren wir wie immer einen Tag vor dem Spiel zur Vorbereitung ins Haus Gravenberg. Nach dem Essen verzieht sich jeder Spieler auf sein Zimmer. Wie jedes Mal vor einer Partie trifft sich die Mannschaft inklusive Trainer Dragoslav Stepanovic und Co-Trainer Peter Hermann abends noch zu einem „Gute-Nacht-Getränk“. Der Trainer hält noch eine kurze Motivationsrede für die bevorstehende Begegnung mit Borussia Mönchengladbach und danach gehen alle zu Bett.
Am nächsten Morgen treffen wir uns zum Frühstück und haben keinen Trainer mehr. Nach unserem Abendtrunk ist Manager Reiner Calmund noch ins Hotel gekommen, hat sich mit Dragoslav Stepanovic unterhalten und nach diesem Gespräch entschieden, ihn zu beurlauben.







Für das Bundesliga-Heimspiel am 8. April 1995 ist nun Peter Hermann als Interimstrainer verantwortlich. Er setzt erstmals Jupp Nehl als Libero ein. Nach acht Minuten fliegt dieser vom Platz und zehn verbliebene Spieler kämpfen gegen eine weitere Niederlage und den Abwärtstrend.
Trotz Unterzahl ist Bayer 04 die bessere Mannschaft und geht in der 28. Minute durch Andreas Thom mit 1:0 in Führung. Bis zur Halbzeit lässt die Werkself nicht viel zu und verteidigt die Führung. In der 62. Minute unterläuft dem Gladbacher Joachim Stadler ein Eigentor und mit diesem 2:0 im Rücken steht Bayer 04 zwar sehr tief in der eigenen Hälfte, kann aber immer wieder gefährlich kontern.
Als Heiko Herrlich für Borussia Mönchengladbach in der 85. Minute der Anschlusstreffer gelingt, wird es nochmal eng. Aber in der Schlussminute kann Paulo Sergio den 3:1-Endstand herstellen. Mit dem neuen Trainer Erich Ribbeck gelingt es, den Abwärtstrend zu stoppen, auch wenn das UEFA-Pokal-Halbfinale beim AC Parma mit 0:3 verloren geht und am Ende der Saison nur Platz 7 herausspringt.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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