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Dort durchläuft Peter diverse Jugendmannschaften und schafft auch den Sprung in die Jugendnationalmannschaft. Über die Amateurmannschaft der Werkself gelingt ihm schließlich in der Saison 1985/86 der Sprung in den Profikader. Am 17. August 1985 gibt er unter Trainer Erich Ribbeck sein Bundesliga-Debüt beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. In den folgenden drei Jahren kommt „Zanti“, wie er von seinen Mannschaftskollegen gerufen wird, auf insgesamt 40 Bundesliga-Einsätze für die Werkself.
Zwar bleibt ihm ein eigener Treffer verwehrt, doch durch seine Vorlagen und seine defensive Stabilität wird er zu einer festen Größe im Team. Darüber hinaus bestreitet er drei DFB-Pokalpartien und acht Spiele im UEFA-Pokal. Eines davon am 17. September 1986 im schwedischen Kalmar. Dort steht er in der Startelf beim ersten internationalen Auftritt der Werkself. Nur eine Saison später gehört er zum Kader, der mit dem Gewinn des UEFA-Pokals einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feiert.
Neben Einsätzen in der deutschen U21-Nationalmannschaft gehört Peter 1987 zur Bundeswehr-Nationalelf, die bei der Militär-Weltmeisterschaft in Italien bis ins Finale vordringt. Dort unterliegt das deutsche Team zwar Gastgeber Italien mit 0:2, doch der zweite Platz bleibt ein beachtlicher Erfolg.





Nach seiner Zeit in Leverkusen wechselt der Rechtsverteidiger zur Saison 1988/89 zu Hannover 96. Auch dort überzeugt er durch seine ruhige, unaufgeregte Spielweise und bestreitet 21 Bundesliga-Partien. Anschließend schließt er sich dem VfL Bochum 1848 an, für den er bis 1992 in weiteren 29 Erstligaspielen auf dem Platz steht. In allen seinen Stationen bleibt Zanter sich treu: Er ist kein Spieler für die Schlagzeilen, aber ein verlässlicher, mannschaftsdienlicher Akteur.
Tragischerweise findet seine Karriere durch eine schwere Achillessehnenverletzung ein abruptes Ende. Trotz Operationen und dem Versuch eines Comebacks bei unterklassigen Vereinen wie dem SV Straelen und dem Hasper SV gelingt es ihm nicht, dauerhaft in den Spielbetrieb zurückzukehren. 1994 beendet Peter Zanter schweren Herzens seine aktive Laufbahn.
Dem Fußball bleibt er dennoch verbunden. In den Jahren danach ist er als Co-Trainer bei mehreren Vereinen tätig, unter anderem beim KFC Uerdingen, Fortuna Köln, Preußen Münster, Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig. In Braunschweig erlebt er an der Seite von Cheftrainer Peter Vollmann einen besonderen Moment: den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Später wechselt Peter ins Scouting und arbeitet für eine Spielervermittlungsagentur – ein Aufgabenfeld, in dem er sein Gespür für Talente und sein fundiertes Fachwissen einbringen kann.
Lieber Peter, ich wünsche dir zum 60. alles Gute! Bleib gesund und lass dich feiern.

Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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Hans-Josef („Sepp“) Kretschmann wird am 3. Juni 1953 der fünfte Trainer der Vereinsgeschichte von Bayer 04 Leverkusen. Der am 21. März 1902 im ostpreußischen Allenstein geborene Fußballlehrer widmet sich nach dem Studium erst dem Lehrerberuf, um dann später auf den Fußball umzusatteln. Er übernimmt die Werkself von Franz Strehle, unter dem die Mannschaft zweimal die Klasse in der 1. Oberliga West halten konnte. Aber Strehle verlängerte nach diesen zwei recht erfolgreichen Jahren seinen Vertrag in Leverkusen nicht mehr.
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Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord im Sommer 1975 kämpft Bayer 04 nur acht Monate später gegen den Abstieg. Der Verein erwartet von allen vollen Einsatz in dieser prekären Situation. Aufstiegstrainer Manfred Rummel soll seinen Hauptberuf als Lehrer im Beamtenstatus an der Sonderschule Mülheim aufgeben und Vollzeit-Trainer bei Bayer 04 werden. Der bei der Mannschaft sehr beliebte Coach sieht sich nicht in der Lage, diesem Anliegen des Klubs zu entsprechen. Trotz eines 2:0-Heimspiel-Erfolges gegen die SpVgg Erkenschwick wird Manfred Rummel im „partnerschaftlichen Einvernehmen“ beurlaubt.
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Bayer 04 bestreitet als feststehender Aufsteiger in die 1. Oberliga West schon in der zweiten Mai-Hälfte 1951 Freundschaftsspiel an Freundschaftsspiel. Und das geht auch den ganzen folgenden Monat weiter so.
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Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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