Geburtstagskind des Monats 1: Peter Zanter wird 60

Peter Zanter wird am 11. November 1965 in Wermelskirchen im Rheinland geboren. Schon früh zeigt sich seine Leidenschaft für den Fußball: Als Kind kickt er begeistert in den Jugendmannschaften des SV Dabringhausen und des SV Wermelskirchen. Seine spielerischen Qualitäten und sein diszipliniertes Auftreten bleiben nicht lange unentdeckt – und so wechselt er schon in jungen Jahren in die Jugendabteilung von Bayer 04.

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Dort durchläuft Peter diverse Jugendmannschaften und schafft auch den Sprung in die Jugendnationalmannschaft. Über die Amateurmannschaft der Werkself gelingt ihm schließlich in der Saison 1985/86 der Sprung in den Profikader. Am 17. August 1985 gibt er unter Trainer Erich Ribbeck sein Bundesliga-Debüt beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. In den folgenden drei Jahren kommt „Zanti“, wie er von seinen Mannschaftskollegen gerufen wird, auf insgesamt 40 Bundesliga-Einsätze für die Werkself.

UEFA-Cup-Sieger mit der Werkself

Zwar bleibt ihm ein eigener Treffer verwehrt, doch durch seine Vorlagen und seine defensive Stabilität wird er zu einer festen Größe im Team. Darüber hinaus bestreitet er drei DFB-Pokalpartien und acht Spiele im UEFA-Pokal. Eines davon am 17. September 1986 im schwedischen Kalmar. Dort steht er in der Startelf beim ersten internationalen Auftritt der Werkself. Nur eine Saison später gehört er zum Kader, der mit dem Gewinn des UEFA-Pokals einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feiert.

Neben Einsätzen in der deutschen U21-Nationalmannschaft gehört Peter 1987 zur Bundeswehr-Nationalelf, die bei der Militär-Weltmeisterschaft in Italien bis ins Finale vordringt. Dort unterliegt das deutsche Team zwar Gastgeber Italien mit 0:2, doch der zweite Platz bleibt ein beachtlicher Erfolg.

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Nach seiner Zeit in Leverkusen wechselt der Rechtsverteidiger zur Saison 1988/89 zu Hannover 96. Auch dort überzeugt er durch seine ruhige, unaufgeregte Spielweise und bestreitet 21 Bundesliga-Partien. Anschließend schließt er sich dem VfL Bochum 1848 an, für den er bis 1992 in weiteren 29 Erstligaspielen auf dem Platz steht. In allen seinen Stationen bleibt Zanter sich treu: Er ist kein Spieler für die Schlagzeilen, aber ein verlässlicher, mannschaftsdienlicher Akteur.

Tragischerweise findet seine Karriere durch eine schwere Achillessehnenverletzung ein abruptes Ende. Trotz Operationen und dem Versuch eines Comebacks bei unterklassigen Vereinen wie dem SV Straelen und dem Hasper SV gelingt es ihm nicht, dauerhaft in den Spielbetrieb zurückzukehren. 1994 beendet Peter Zanter schweren Herzens seine aktive Laufbahn.

Dem Fußball bleibt er dennoch verbunden. In den Jahren danach ist er als Co-Trainer bei mehreren Vereinen tätig, unter anderem beim KFC Uerdingen, Fortuna Köln, Preußen Münster, Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig. In Braunschweig erlebt er an der Seite von Cheftrainer Peter Vollmann einen besonderen Moment: den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Später wechselt Peter ins Scouting und arbeitet für eine Spielervermittlungsagentur – ein Aufgabenfeld, in dem er sein Gespür für Talente und sein fundiertes Fachwissen einbringen kann.

Lieber Peter, ich wünsche dir zum 60. alles Gute! Bleib gesund und lass dich feiern.

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