Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.
Mit 35 Punkten belegt Bayer 04 Leverkusen Platz 4 und hat nur drei Punkte Rückstand auf den VfB Stuttgart. Doch der Druck unterm Bayer-Kreuz ist groß, denn zum ersten Mal droht Manager Reiner Calmund mit Gehaltskürzungen. Der Klub hat finanzielle Probleme und bei Nichtqualifizierung für die Champions League drohen den Werkself-Kickern Gehaltseinbußen von bis zu 20%. Nicht die besten Voraussetzungen, um in Hannover ein gutes Spiel hinzulegen. Und die Befürchtungen bestätigen sich.
Nach sechzig Minuten sieht Hannover wie der sichere Sieger aus. Mit 2:0 führen die Niedersachsen nach den Toren des US-Amerikaners Clint Mathis und des Griechen Kostas Konstantinidis. Der Werkself gelingt bis zu diesem Zeitpunkt so gut wie gar nichts. Trainer Klaus Augenthaler wechselt in der 57. Minute den Brasilianer Franca für Bernd Schneider ein und es geht ein Ruck durchs Team. Nach einem Freistoß und einer Vorlage von Lucio gelingt Dimitar Berbatov in der 65. Minute mit dem Kopf der Anschlusstreffer. Keine acht Minuten später schießt Franca den Ausgleich. Bayer 04 erobert direkt nach dem Anstoß der 96er den Ball und Oliver Neuville trifft von der Strafraumgrenze die Latte. Beinahe hätte die Werkself ein schon verloren geglaubtes Spiel innerhalb von zehn Minuten gedreht. In den letzten zwanzig Minuten drücken die Gäste weiter aufs Tempo, scheitern nochmal an der Latte und mehrmals am Keeper der Niedersachsen, Marc Ziegler. Am Ende bleibt es beim 2:2.






Bayer 04 rettet sich am Ende der Saison mit dem dritten Platz in die Champions-League-Qualifikation, aber Manager Reiner Calmund beendet auf eigenen Wunsch zum Saisonende seine Arbeit für den Klub. Nach fast dreißig Jahren in verschiedenen Positionen für Bayer 04 nimmt er seinen Hut und es wird die eine oder andere Träne verdrückt, sowohl bei ihm als auch bei den Bayer 04-Fans.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
Mehr zeigen
Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
Mehr zeigen
Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
Mehr zeigen