Spiel des Monats: Vor 15 Jahren – Erster Sieg in Düsseldorf

Ab dem Jahr 2008 wird die kleine BayArena, die in dieser Zeit 22.500 Zuschauer fassen kann, langsam in die uns heute bekannte Arena umgebaut. Das Schmuckkästchen der Liga ist in die Jahre gekommen. Um den nötigen Bauarbeiten aus dem Weg zu gehen, muss die Werkself für ein halbes Jahr in die LTU-Arena in Düsseldorf umziehen.

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Trainer Bruno Labbadia hat auf der Baustelle BayArena sehr attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen. Auch im Pokal geht Bayer 04 seinen Weg. Nach den Siegen in Oberhausen und Augsburg steht die Werkself im Achtelfinale des DFB-Pokals. Nach langer Zeit hat man endlich mal wieder ein Heimspiel in diesem Wettbewerb. Seit dem Halbfinale 2002 warten die schwarz-roten Fans darauf. Und jetzt zieht man ein Heimlos und muss doch auswärts in Düsseldorf antreten. Lediglich 16.000 Fans machen sich am Mittwoch, 28. Januar 2009, auf den Weg in die LTU-Arena zum Spiel gegen den damaligen Bundesligakonkurrenten Energie Cottbus.

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Eine spielfreudige Bayer-Elf weiß von Beginn an mit schnellem und direktem Spiel zu überzeugen. Die Werkself überbrückt immer wieder schnell das Mittelfeld, angetrieben vom brasilianischen Mittelfeldspieler Renato Augusto. Schon nach zwölf Minuten gehen die Labbadia-Schützlinge durch einen Schuss von Patrick Helmes hochverdient in Führung. Eine Viertelstunde später setzt Linksverteidiger Michal Kadlec einen drauf, nachdem er eine Barnetta-Ecke wuchtig in die Maschen haut. Als dann auch noch Renato Augusto einen unwiderstehlichen Sololauf mit einem Schuss in den linken Winkel abschließt, geht die Werkself mit einem hochverdienten 3:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit lässt es Bayer 04 etwas ruhiger angehen, ohne in arge Bedrängnis zu kommen. Erst in der Schlussminute können die Lausitzer durch einen direkt verwandelten Freistoß auf 1:3 verkürzen. Bayer 04 Leverkusen zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein.

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