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Die zweite Hälfte beginnt auf hohem Niveau – beide Teams suchen früh den Weg nach vorne. Doch mit zunehmender Spieldauer übernimmt die AS Rom die Kontrolle. Ein traumhaft verwandelter Freistoß bringt die Italiener mit 3:2 in Führung, und als in der 76. Minute das 4:2 fällt, scheint das Spiel entschieden. Die Gäste ziehen sich zurück, verwalten die Führung und lauern auf Konterchancen. Die Partie plätschert dahin – bis zur 84. Minute.
Dann fasst sich Kevin Kampl ein Herz und trifft mit einem herrlichen Distanzschuss zum 3:4. Die BayArena ist plötzlich wieder elektrisiert. Nur zwei Minuten später leitet Kampl auch den Ausgleich ein: Er bedient Linksverteidiger Wendell, der in den Strafraum zieht und mustergültig auf Admir Mehmedi querlegt – 4:4! In den Schlussminuten passiert zwar nichts mehr, doch nach diesem dramatischen Spiel müssen sich Fans und Spieler erst einmal sammeln.
Nur vier Tage später folgt das nächste Spektakel: In der Bundesliga empfängt Bayer 04 den Tabellenfünfzehnten VfB Stuttgart. Die erste Halbzeit verläuft torlos, aber keineswegs langweilig. Nach der Pause geht es dann Schlag auf Schlag: Stuttgart trifft in der 50. und 54. Minute und führt plötzlich mit 2:0. Der gerade eingewechselte Karim Bellarabi verkürzt in der 57. Minute, doch postwendend stellen die Schwaben in der 60. Minute mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Stuttgart verpasst in der Folge mehrfach die Vorentscheidung – und Bayer 04 wittert seine Chance.







Was dann folgt, ist ein Sturmlauf: In der 70. und 71. Minute treffen Sebastian Boenisch und erneut Chicharito – 3:3. Die Arena kocht, und Bayer 04 lässt nicht locker. Angriff um Angriff rollt auf das Tor der Gäste. In der 89. Minute dann der Schlusspunkt: Wie schon vier Tage zuvor ist es Admir Mehmedi, der das vierte Tor für die Werkself erzielt – diesmal ist es der Siegtreffer.
15 Tore in zwei Heimspielen – die Bayer-Fans erleben innerhalb weniger Tage zwei Spiele, die bis heute in Erinnerung geblieben sind.

Michael Ballack wird am 26. September 1976 in Görlitz in der damaligen DDR geboren. Schon früh zeigt sich sein Talent für den Fußball. Nach dem Umzug seiner Familie nach Karl-Marx-Stadt, das heutige Chemnitz, beginnt er bei der BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt mit dem Fußballspielen, wobei er seine Fähigkeiten stetig weiterentwickelt. Ab dem siebten Schuljahr besucht er die Kinder- und Jugendsporthochschule und erhält eine systematische Sportförderung, die 1988, begründet mit seiner wachsenden Spielstärke, zu einem Wechsel zum FC Karl-Marx-Stadt führt. Mit 16 Jahren muss er aufgrund von Wachstumsproblemen ein halbes Jahr pausieren, aber dann ist Michael nicht mehr aufzuhalten.
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José Elias Moedim Júnior, genannt Zé Elias, wird am 25. September 1976 in Sao Paulo geboren. Seine fußballerische Ausbildung erhält er bei Sport Club Corinthians Paulista, kurz Corinthians, und wird bereits mit 17 Jahren in die erste Mannschaft hochgezogen. Schon jetzt wird die PSV Eindhoven auf ihn aufmerksam, aber der Schritt nach Europa kommt für ihn noch zu früh. Der zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler etabliert sich in den folgenden drei Jahren bei den Profis. Mit Corinthians gewinnt Zé Elias 1995 die Stadtmeisterschaft von Sao Paulo und den brasilianischen Pokal. Mit seiner guten Übersicht, seinem Einsatzwillen und seiner sicheren Ballkontrolle trägt er wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
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Im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord trifft die Werkself am 7. Spieltag im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion auf die Fortuna aus Köln. Beide Mannschaften stehen punktgleich mit 7:5 Punkten auf den Tabellenplätzen 8 und 9.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat September. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Der September startet mit einem Debakel, aber nicht für die Werkself: Die deutsche Nationalmannschaft mit den Bayer 04-Spielern Jens Nowotny, Michael Ballack und Oliver Neuville erleidet im Münchener Olympiastadion in der WM-Qualifikation eine 1:5-Schlappe gegen England. Und vor allem Jens Nowotny wird scharf kritisiert. Mit dieser Niederlage steht die direkte Qualifikation der DFB-Elf auf wackeligen Beinen.
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