Sonstiges: Vor 65 Jahren – Das Bayer-Kreuz leuchtet wieder

Am 20. Februar 1933 schaltet Carl Duisberg über dem Leverkusener Werk erstmals das Bayer-Kreuz an, die damals größte freischwebende Lichtreklame. Das Kreuz hat einen Durchmesser von 72 Metern und ist mit 2.200 Glühbirnen bestückt. Vor dem 2. Weltkrieg hängt es für die nächsten sechs Jahre zwischen zwei Schornsteinen von jeweils 126 Metern Höhe.
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Es ist als Blinkzeichen konzipiert: Erst wird der Kreis sichtbar, dann schaltet sich das Buchstabenkreuz dazu. Nach einer Dunkelphase wiederholt sich das Ganze.

Bei Kriegsausbruch 1939 muss das Bayer-Kreuz wegen der Verdunkelungsvorschriften abgeschaltet werden und wird dann endgültig abmontiert. Für die nächsten neunzehn Jahre bleibt es dunkel über dem Werk.

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Am 2. September 1958 erleuchtet das Leverkusener Wahrzeichen in seiner heutigen Form. Es ist etwas kleiner als sein Vorgänger und blinkt auch nicht mehr. Der Durchmesser beträgt nur noch 51 Meter und hat einen Kreisumfang von 160 Metern.

Im Jahr 2007 rettet eine eigens dafür gegründete Faninitiative den Erhalt unseres Wahrzeichens, das die Bayer AG abreißen wollte. Stattdessen plante das Unternehmen, das Kreuz als digitale Leuchtreklame auf das damals noch existierende Bayer-Hochhaus zu projizieren. Insgesamt 21.000 Menschen setzen sich mit ihren Unterschriften dafür ein, dass das Bayer-Kreuz bleibt, wo es ist. Ich hoffe, dass es noch lange leuchten wird.

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