
Schon ab Mitte des Jahres tauchten zum ersten Mal der Schriftzug „Bayer“ und das Bayer-Kreuz im Briefkopf des Vereins der Fußballer auf; er wird Werksverein der I.G. Farbenindustrie. Am 18. November 1935 wird aus der SpVgg Leverkusen 04 dann die SSV Bayer Leverkusen. Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember 1935 „werden im Verlaufe des Abends dann die neuen Vereinsangelegenheiten besprochen“, so die Allgemeine Zeitung. Weiter heißt es: „Die ersten Mannschaften im Fußball- und Handballsport tragen nunmehr eine schwarze Hose und ein weinrotes Jersey mit dem weißen ‚Bayer-Kreuz‘ auf schwarzem Grund. Die Direktion hat zum Tragen des Bayer-Kreuzes auf der Sportkleidung ihre Genehmigung erteilt.“
Wann die Fußballer und Handballer zum ersten Mal mit dem Bayer-Kreuz auf der Brust antreten, ist leider nicht bekannt. Laut Walter Scharf, dem Journalisten, der das Jubiläumsbuch „50 Jahre Bayer 04 – Die Geschichte einer Sportvereinigung“ geschrieben hat, soll dies wohl im Mai 1936 bei den Aufstiegsspielen gegen Solingen 95 der Fall gewesen sein. Beide Partien werden nach großem Kampf gewonnen, der Aufstieg in die Bezirksklasse Mittelrhein ist perfekt. Zum ersten Mal spielt Bayer 04 zweitklassig – und das definitiv mit Kreuz auf der Brust.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
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Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
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Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
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