
„Wenn man sich bei den sonntäglichen Fußballspielen das die Plätze umgrenzende Publikum einmal etwas näher ansieht, so fällt es einem nicht allzu schwer, hier sofort eine gewisse Sorte von sogenannten ‚Sportsleuten‘ herauszufinden, auf die der Ausdruck ‚Schlachtenbummler‘ treffend angewendet werden kann. Ich meine damit die Leute, die selber nie einen Fußball vor den Füßen liegen gehabt, nie am eigenen Leibe die Wohltaten der Körperpflege kennengelernt und ganz selbstverständlich auch keine Ahnung vom Wesen des Fußballspiels und dessen Regeln haben. Trotzdem kann man auch diesen Sportsleuten ein gewisses Interesse am Sport, im Besonderen dem Fußballspiel, nicht absprechen, wenngleich sich dieses Interesse auch manchmal in recht ausgiebiger und wenig erfreulicher Weise Ausdruck verschafft. Hört man Geschrei und Lärm, Zwischenrufe und Schimpfen, so kann man sicher gehen, dass hier die Schlachtenbummler bei der Arbeit sind und ihrem Interesse an Spiel und Sport auf diese etwas sonderbare Weise Luft machen.



Wehe dem Schiedsrichter, der nicht im Sinne dieser Brüder die Leitung des Spieles durchführt. Die kleinste Regelwidrigkeit, die sich der Unparteiische ihrer maßgeblichen Meinung nach zu Schulden kommen lässt, löst schrankenloses Gejohle und Protestrufe aus. Es wird geschimpft und gespottet und es soll sogar schon vorgekommen sein, dass dem armen Unparteiischen die Protestgründe in handgreiflicher Form klar gemacht wurden. Gott sei Dank sind derartige Elemente unserem Platz noch fremd, immerhin halte ich es aber doch für angebracht, schon einmal davon zu sprechen, denn es könnte sein, dass auch bei uns schon bei dem einen oder anderen Ansätze zu einem zukünftigen Schlachtenbummler bestehen und der sich hierdurch veranlasst fühlt, in sich zu gehen und als richtiger Sportsmann zu fühlen.“
Na, wer hat sich wiedererkannt? Mir scheint, dass sich die Zeiten in den letzten 100 Jahren zumindest auf den Fußballplätzen dieser Welt doch nicht so sehr verändert haben.

Heiko Scholz wird am 7. Januar 1966 in Görlitz geboren. In seiner Jugend spielt er erst für Dynamo Görlitz. Von dort schafft er den Sprung in die Sportschule nach Dresden und spielt von 1978-1982 in der Jugend der SG Dynamo Dresden. Als für nicht gut genug befunden muss Scholle, so sein Spitzname, die Sportschule verlassen, um seine letzten beiden Jugendjahre für die ISG Hagenwerder zu bestreiten. Über die BSG Chemie Leipzig und den 1.FC Lokomotive Leipzig, mit dem Heiko 1987 den DDR-Pokal gewinnt und auch in das Europapokal-Finale der Pokalsieger einzieht (0:1 gegen Ajax Amsterdam), führt ihn sein Weg endlich wieder zurück zu seinem Herzensverein Dynamo Dresden. Für eine Million D-Mark, die höchste Ablösesumme, die jemals für einen Spieler in der ehemaligen DDR bezahlt wird, wechselt er 1990 von Lok Leipzig in die Landeshauptstadt Sachsens.
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Stefan Kießling wird am 25. Januar 1984 im fränkischen Lichtenfels geboren. Schon als kleiner Junge verbringt er unzählige Stunden auf den Bolzplätzen seiner Heimat, jagt dem Ball hinterher, träumt vom großen Fußball. Seine Eltern unterstützen ihn, aber sie erziehen ihn bodenständig – Fleiß, Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind Werte, die ihn von klein auf prägen. Früh zeigt sich sein Talent, doch noch auffälliger ist sein Ehrgeiz. Kießling will sich stets verbessern, will mehr geben als andere.
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In der 1. Kreisklasse des Rhein-Wupper-Kreises kommt es am Sonntag, dem 26. Januar 1936, zum Lokalderby zwischen dem abstiegsbedrohten BV Wiesdorf und dem Tabellenführer SSV „Bayer“ Leverkusen. Auf dem alten Platz des BV Wiesdorf, dort wo sich heute das Arbeitsamt Leverkusen befindet, tummeln sich 1.800 Zuschauer, um dieses Spiel zu sehen.
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Es ist Freitag, der 31. Januar 1986. Es steht das Derby in Köln an und wir sind nach dem Heimsieg gegen den Hamburger SV eine Woche zuvor voller Selbstvertrauen, denn wir haben ein 0:2 zur Pause in einen 3:2-Sieg gedreht. Vor allem der in der Halbzeit eingewechselte griechische Amateurspieler Minas Hantzidis hat in diesem Spiel aufgedreht. Durch zwei Tore von Bum-kun Cha und einen Elfmeter von Christian Schreier können wir zwei wichtige Punkte im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz einfahren. Mit einem Punkt Rückstand auf die Norddeutschen stehen wir auf Platz 5 der Tabelle, sechs Punkte vor dem Nachbarn aus Köln.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Januar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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