
„Wenn man sich bei den sonntäglichen Fußballspielen das die Plätze umgrenzende Publikum einmal etwas näher ansieht, so fällt es einem nicht allzu schwer, hier sofort eine gewisse Sorte von sogenannten ‚Sportsleuten‘ herauszufinden, auf die der Ausdruck ‚Schlachtenbummler‘ treffend angewendet werden kann. Ich meine damit die Leute, die selber nie einen Fußball vor den Füßen liegen gehabt, nie am eigenen Leibe die Wohltaten der Körperpflege kennengelernt und ganz selbstverständlich auch keine Ahnung vom Wesen des Fußballspiels und dessen Regeln haben. Trotzdem kann man auch diesen Sportsleuten ein gewisses Interesse am Sport, im Besonderen dem Fußballspiel, nicht absprechen, wenngleich sich dieses Interesse auch manchmal in recht ausgiebiger und wenig erfreulicher Weise Ausdruck verschafft. Hört man Geschrei und Lärm, Zwischenrufe und Schimpfen, so kann man sicher gehen, dass hier die Schlachtenbummler bei der Arbeit sind und ihrem Interesse an Spiel und Sport auf diese etwas sonderbare Weise Luft machen.



Wehe dem Schiedsrichter, der nicht im Sinne dieser Brüder die Leitung des Spieles durchführt. Die kleinste Regelwidrigkeit, die sich der Unparteiische ihrer maßgeblichen Meinung nach zu Schulden kommen lässt, löst schrankenloses Gejohle und Protestrufe aus. Es wird geschimpft und gespottet und es soll sogar schon vorgekommen sein, dass dem armen Unparteiischen die Protestgründe in handgreiflicher Form klar gemacht wurden. Gott sei Dank sind derartige Elemente unserem Platz noch fremd, immerhin halte ich es aber doch für angebracht, schon einmal davon zu sprechen, denn es könnte sein, dass auch bei uns schon bei dem einen oder anderen Ansätze zu einem zukünftigen Schlachtenbummler bestehen und der sich hierdurch veranlasst fühlt, in sich zu gehen und als richtiger Sportsmann zu fühlen.“
Na, wer hat sich wiedererkannt? Mir scheint, dass sich die Zeiten in den letzten 100 Jahren zumindest auf den Fußballplätzen dieser Welt doch nicht so sehr verändert haben.

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
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Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
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Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
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Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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