
Wie viele Zuschauer für eine Sportveranstaltung zugelassen werden, entscheiden in Deutschland die jeweiligen lokalen und regionalen Gesundheitsbehörden. Die für Leverkusen verantwortlichen Stellen verweisen aktuell auf die in Nordrhein-Westfalen am 1. September in Kraft getretene Corona-Schutzverordnung. Demnach sind Sportveranstaltungen mit über 300 Zuschauern „aktuell nicht zulässig“, teilte ein Sprecher des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit.
Für die Erstrunden-Partie im DFB-Pokal am Sonntag, 13. September (Anstoß: 15.30 Uhr), gegen Eintracht Norderstedt bedeutet das konkret: In der BayArena sind 300 Zuschauer zugelassen. Bayer 04 hat daraufhin und nach Rücksprache mit dem Fan-Betreuung festgelegt, dass 170 Tickets aus dem zur Verfügung stehenden Kontingent unter den Mitgliedern der Fanszene verteilt werden. Davon gehen 20 Karten an Menschen mit Behinderungen und deren Begleiter. Eine Bewerbung für diese Karten ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich; die infrage kommenden Anhänger werden vom Verein informiert. Deren Zuschauerverhalten wird Bayer 04 wertvolle Erkenntnisse für den weiteren Spielbetrieb liefern. Die restlichen Karten gehen an die Familien/Freunde der Lizenzspieler und Staff-Mitglieder sowie Partner des Vereins.
Sowohl die 36 Profi-Klubs als auch die DFL und verschiedene Politiker wünschen sich eine bundesweit einheitliche Lösung für die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. Daran arbeitet gerade eine Gruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien, die bis Ende Oktober einen Vorschlag unterbreiten soll. Somit muss man aktuell davon ausgehen, dass auch die Begegnung mit RB Leipzig – die von der Stadt Leipzig und dem Freistaat Sachsen eine Sondererlaubnis bekommen haben, vor 8.500 Zuschauern ihre Heimspiele austragen zu dürfen – am Samstag, 26. September, weiterhin vor nur 300 Zuschauern in der BayArena stattfinden wird. Das zweite Heimspiel der Werkself ist für Montag, 26. Oktober, terminiert. Dann wird der FC Augsburg an der Bismarckstraße zu Gast sein.
Genau wie RB Leipzig und die anderen Bundesliga-Klubs hat auch Bayer 04 ein umfangreiches, mehrstufiges Hygienekonzept inklusive organisatorischer Vorkehrungen entwickelt, das den lokalen Gesundheitsbehörden bereits vorliegt. Siehe auch das Kurz-Interview mit Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, zu dem Thema. Demnach wäre es möglich, im Idealfall knapp 10.000 Zuschauer für Spiele der Werkself in der BayArena zuzulassen. Die dann zur Verfügung stehenden Tagekarten werden im ersten Schritt ausschließlich unter den Dauerkarteninhabern verlost, die sich für die Spielzeit 2020/21 für die Variante „Lostopf“ entschieden haben. Damit ist auch die vom Gesetzgeber geforderte Rückverfolgbarkeit von Kontakten gewährleistet. Weitere Infos für die Dauerkarteninhaber gibt es HIER.
Das Konzept für den Spielbetrieb mit Zuschauern in der BayArena orientiert sich an dem medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ von DFL und DFB für die anstehende Saison 2020/21, das die Klubs in der DFL-Mitgliederversammlung am 3. September verabschiedet haben. Das oberste Ziel für die BayArena lautet, ein vertretbares Risiko zu gewährleisten, welches angesichts der Pandemie-Entwicklung und der Bedeutung des Fußballs (sozial- und gesellschaftspolitisch sowie wirtschaftlich) den Spielbetrieb mit Zuschauern möglich macht.
Folgende Eckpunkte wurden festgelegt:
Im Vergleich zum vorherigen Hygienekonzept der Task Force, das Grundlage für den Spielbetrieb nach dem Re-Start war, wurden Abstufungen bei der Pandemie-Aktivität vorgenommen. Die Einteilung folgt der Anzahl an Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Bürger im jeweiligen Landkreis der Klubs und den angrenzenden Landkreisen. Die Schwellen liegen dabei unter jenen, die für die Beurteilung der allgemeinen Infektionslage in Deutschland gängig sind: Das Pandemie-Level „hoch“ gilt bereits ab 35 Neuinfektionen, das Pandemie-Level „mittel“ zwischen fünf und 35 Neuinfektionen, das Pandemie-Level „niedrig“ unterhalb von fünf Neuinfektionen – jeweils pro Woche pro 100.000 Einwohner.
Bei einer Mitgliederversammlung der DFL am 4. August wurden folgende Beschlüsse für den Spielbetrieb mit Zuschauern verabschiedet. Sie gelten mindestens bis zum 31. Dezember:

Werkself-TV zeigt nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli am 22. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Kasper Hjulmand und Alexander Blessin...
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Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Owen (4.) drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Gerade einmal anderthalb Wochen nach dem Viertelfinal-Erfolg im DFB-Pokal heißt der Gegner der Werkself am Karnevalssamstag, 14. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), erneut FC St. Pauli. Im Rahmen des 22. Bundesliga-Spieltags gastieren jedoch Kiezkicker in der BayArena, die am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Dennoch spricht die Bilanz eindeutig pro Schwarz-Rot – und das Team von Trainer Kasper Hjulmand will auch gegen optimistische Hamburger alles dafür tun, dass das so bleibt. Die Kurzpässe.
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Nach dem emotionalen 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln sprechen Carlotta Wamser und Torschützin Sofie Zdebel über die Gründe für den wichtigen Dreier. Dabei ordnet das Duo die Leistung der Mannschaft ein – und blickt auf die kommenden Karnevalstage voraus.
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