
Bereits auf dem Weg ins Endspiel schaltete „EN“ zwei Mitfavoriten auf den Titel aus. Im Viertelfinale gewann die Mannschaft des Trainer-Duos Jens Martens und Olufemi Smith gegen den Regionalliga-Aufsteiger Teutonia 05 Ottensen (1:0). In der Vorschlussrunde bezwang man den Ligakonkurrenten Altona 03 mit 3:2 – und nun schließlich die Saseler.
Im Wolfgang-Meyer-Stadion in Hamburg-Stellingen brachte Rico Bork seine Norderstedter nach einer Viertelstunde mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz in Führung. Nico Zankl konnte zwar wenige Minuten später per Elfmeter egalisieren (23.), Eintracht-Stürmer Jan Lüneburg stellte aber prompt den alten Vorsprung wieder her und sorgte damit für den Halbzeitstand (26.).
Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte der „EN“-Torjäger seine Qualitäten vor dem Gehäuse und netzte zum 3:1 ein – die Vorentscheidung (54.). Der eingewechselte Evans Nyarko (71.) und Johann von Knebel vier Minuten später schraubten das Ergebnis auf den besagten Endstand in die Höhe.
Nach dem Schlusspfiff und dem Einzug in den DFB-Pokal zeigte sich Norderstedts Trainer Jens Martens erleichtert und glücklich. „Wir freuen uns jetzt riesig auf das Spiel gegen Leverkusen. Wir nehmen das Duell gerne an und wollen uns dort gut präsentieren“, so der 64-Jährige, der augenzwinkernd anfügte: „Gegen das Ergebnis von heute hätte ich dann natürlich auch nichts.“
Das Erstrunden-Spiel der Werkself gegen den Hamburger Pokalsieger findet vom 11. bis 14. September statt. Für den letztjährigen Finalisten von der Dhünn ist das Duell in der Hansestadt gleichbedeutend mit dem Auftakt in die Pflichtspielsaison 2020/21.

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