
Wie hoffnungsvoll sind Sie, dass auch Zuschauer in NRW beziehungsweise Leverkusen bald wieder ins Stadion zurückkehren?
Wir haben die Voraussetzungen geschaffen und kämpfen für die Rückkehr der Fans. Beim Gesundheitsamt Leverkusen haben wir ein tragfähiges Konzept eingereicht, das für gut befunden worden ist. Nun sind die Landesregierung NRW und die lokalen Gesundheitsbehörden am Zug. Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben zudem eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Wir haben die Hoffnung, dass die möglichst zeitnah eine bundeseinheitliche Lösung präsentiert, damit wir dann vor mehr als 300 Zuschauern in der BayArena spielen können. Wir bei Bayer 04 sind bereit.
Die Bundesländer erlauben unterschiedliche Anzahlen an Stadionzuschauern. Sehen Sie darin eine Wettbewerbsverzerrung?
Das ist die falsche Herangehensweise. Wir alle wollen doch, dass Fans wieder ins Stadion dürfen. Ohne sie ist es einfach nicht dasselbe. Deshalb freue ich mich, wenn einzelne Bundesländer und Behörden aus ihrer Verantwortung heraus mutige Entscheidungen treffen und damit positive Signale senden für eine Normalisierung, von der dann jeder Verein am Ende profitieren würde
Gab es seitens der DFL einen Austausch darüber, alle Vereine ohne Fans spielen zu lassen, bis eine einheitliche Lösung für alle Bundesländer gefunden ist?
Die föderale Struktur in Deutschland, die ich persönlich sehr befürworte, lässt das momentan nicht zu. Die DFL und alle Klubs sind sich darüber im Klaren, dass die Rückkehr der Zuschauer Schritt für Schritt angegangen werden muss. Es gibt unterschiedliche Verordnungen, das akzeptieren wir. Viel wichtiger ist es, selbst seine Hausaufgaben zu machen und sich bestmöglich vorzubereiten. Das haben wir getan, die Rückmeldungen der Gesundheitsexperten sind positiv. Wir warten auf grünes Licht von der Politik und würden uns dabei für die kommenden Wochen den Mut wünschen, den andere bereits bewiesen haben.
HIER der Status Quo zum Thema „Rückkehr der Fans“ bei Bayer 04.

Nach acht Jahren im Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen verlässt Benjamin Adam den Werksklub. Der 35-Jährige, der zuletzt die Leverkusener U17 trainierte, übernimmt zur kommenden Saison die U19 des F.C. Hansa Rostock.
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Bayer 04 Leverkusen und Déjà-Vu führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Die Aperitif-Marke, seit 2024 Partner der Werkself, sorgt somit mindestens bis zum 30. Juni 2028 für erfrischende Drinks in den Hospitality-Bereichen der BayArena. Im Zuge der Vertragsverlängerung wird zur Saison 2026/27 unter anderem die Aperitif-Auswahl in den VIP-Bereichen erweitert.
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Die Saison geht auch bei weiteren Nachwuchs-Jahrgängen von Bayer 04 zu Ende. Die U16 tritt an zum letzten Ligaspiel, derweil ist die U15, die sich am vergangene Woche zum Meister kürte, erneut auf einem hochkarätigen Turnier vertreten. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Bayer 04 hat den 16 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn von Hertha BSC verpflichtet. Der deutsche U17-Nationalspieler wechselt vom Berliner Fußball-Zweitligisten zum Werksklub, wo er einen langfristigen Vertrag unterzeichnete. Eichhorn absolvierte in der zurückliegenden Saison 19 Pflichtspiele für die Lizenzmannschaft der Hertha und erzielte dabei zwei Tore.
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