
Das Spiel selbst gestaltet sich von Beginn an schwierig für die Werkself. Die Gäste gehen durch ihren ersten Angriff in Führung, dann verletzt sich Emil Becks und kann nur noch humpelnd am Spiel teilnehmen. Als Paul Wiorek dennoch bei einem Bayer 04-Angriff die Latte trifft, keimt Hoffnung auf. Aber diese erlischt nach zwanzig Minuten, denn die Seidenstädter kommen zum zweiten Treffer. Glück für die Werkself, dass der zweifache Torschütze der Krefelder nach 30 Minuten wegen „ständiger Widerrede“ – übersetzen können wir das mit Schiedsrichterbeleidigung – vom Platz gestellt wird. So ist die Anzahl der spielfähigen Spieler wenigstens wieder ausgeglichen. Danach kann Bayer 04 durch Manfred Höher auf 1:2 verkürzen und es geht in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit rollt ein Angriff nach dem anderen auf das Preußen-Tor, aber die 6.000 Werkself-Fans müssen bis zur 78. Minute warten, ehe der Ausgleich durch Helmut Laaser gelingt. Fünf Minuten vor dem Ende erhält ein Krefelder Spieler einen weiteren Platzverweis und in den letzten Minuten tummeln sich 20 Spieler im Krefelder Strafraum. In buchstäblich letzter Sekunde gelingt Helmut Laaser unter dem Jubel der Bayer 04-Fans der Siegtreffer.




Neben dem Sieg und den zwei Punkten ist eindeutig der neue Haupteingang das Gesprächsthema des Tages. Für die nächsten Jahre gehen die Massen unter dem Vereinslogo in den alten Stadtpark. Als Andenken an dieses schöne Tor hat die NK12 vor ein paar Jahren eine Nachbildung an der Ecke Walter-Nernst-Straße/Am Stadtpark anbringen lassen.

Michael Ballack wird am 26. September 1976 in Görlitz in der damaligen DDR geboren. Schon früh zeigt sich sein Talent für den Fußball. Nach dem Umzug seiner Familie nach Karl-Marx-Stadt, das heutige Chemnitz, beginnt er bei der BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt mit dem Fußballspielen, wobei er seine Fähigkeiten stetig weiterentwickelt. Ab dem siebten Schuljahr besucht er die Kinder- und Jugendsporthochschule und erhält eine systematische Sportförderung, die 1988, begründet mit seiner wachsenden Spielstärke, zu einem Wechsel zum FC Karl-Marx-Stadt führt. Mit 16 Jahren muss er aufgrund von Wachstumsproblemen ein halbes Jahr pausieren, aber dann ist Michael nicht mehr aufzuhalten.
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José Elias Moedim Júnior, genannt Zé Elias, wird am 25. September 1976 in Sao Paulo geboren. Seine fußballerische Ausbildung erhält er bei Sport Club Corinthians Paulista, kurz Corinthians, und wird bereits mit 17 Jahren in die erste Mannschaft hochgezogen. Schon jetzt wird die PSV Eindhoven auf ihn aufmerksam, aber der Schritt nach Europa kommt für ihn noch zu früh. Der zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler etabliert sich in den folgenden drei Jahren bei den Profis. Mit Corinthians gewinnt Zé Elias 1995 die Stadtmeisterschaft von Sao Paulo und den brasilianischen Pokal. Mit seiner guten Übersicht, seinem Einsatzwillen und seiner sicheren Ballkontrolle trägt er wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
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Im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord trifft die Werkself am 7. Spieltag im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion auf die Fortuna aus Köln. Beide Mannschaften stehen punktgleich mit 7:5 Punkten auf den Tabellenplätzen 8 und 9.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat September. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Der September startet mit einem Debakel, aber nicht für die Werkself: Die deutsche Nationalmannschaft mit den Bayer 04-Spielern Jens Nowotny, Michael Ballack und Oliver Neuville erleidet im Münchener Olympiastadion in der WM-Qualifikation eine 1:5-Schlappe gegen England. Und vor allem Jens Nowotny wird scharf kritisiert. Mit dieser Niederlage steht die direkte Qualifikation der DFB-Elf auf wackeligen Beinen.
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