
Die Werkself kommt überraschend gut mit dem schwierigen Geläuf klar. Jupp Zesar, sonst eher im defensiven Mittelfeld oder in der Abwehr aufgeboten, geht heute als Mittelstürmer ins Spiel und erzielt die ersten beiden Tore vor der Pause. In der 6. Minute erläuft er einen Steilpass des großen Regisseurs Richard Job und schließt mit einem scharfen Schuss in die lange Ecke ab. Beim zweiten Treffer eine Minute vor der Pause verwandelt er eine Flanke von Job mit einem Volleyschuss. Die erste Halbzeit führt Bayer 04 verdient und hätte sogar mit einem deutlicheren Vorsprung in die Pause gehen können, aber Walter Nußbaum verschießt einen Foulelfmeter.
Die Sodinger kommen dann mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine und können direkt mit dem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit auf 1:2 verkürzen. Als dann zehn Minuten später der Ausgleich fällt und die Bayer-Mannschaft völlig verunsichert scheint, droht das Spiel zu kippen. Torwart Fredy Mutz kann Mitte der zweiten Hälfte einen wunderschönen Fernschuss gerade noch aus dem rechten oberen Winkel fischen. Das Spiel steht auf Messers Schneide und bietet viel Abwechslung mit Chancen auf beiden Seiten. In der 81. Minute setzt sich Richard Job auf der linken Seite durch, läuft in Richtung Mitte und zieht aus 20 Metern Entfernung ab. Das mittig auf das Tor geschossene Leder rutscht dem Sodinger Keeper Schmidt durch die Finger und landet unter dem großen Jubel der Leverkusener Anhänger im Netz. Bis zum Ende stemmt sich der westfälische Verein gegen die drohende Niederlage, aber die Werkself lässt nichts mehr zu und so bleiben die beiden Punkte unter dem Bayer-Kreuz.

Dieter Bast wird am 28. August 1951 in Oberhausen geboren. In der Jugend des Oberhausener Ortsteilvereins DJK Arminia Klosterhardt beginnt er mit dem Kicken. Während seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher wechselt er zum Nachbarverein Sterkrade 06/07 in die A-Jugend, wo er den Bundesligisten Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach auffällt. Bast entscheidet sich für die Rot-Weissen und spielt ab 1970 in der 1. Bundesliga. Schon im ersten Jahr kommt er als Rechtsaußen auf 22 Einsätze, in denen er drei Tore erzielt. Dennoch können die Essener den Abstieg nicht verhindern.
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José Vítor Roque Júnior wird am 31. August 1976 in Santa Rita do Sapucaí im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren. In der Jugend spielt er für Sao José EC, einem Klub im Osten des Bundesstaates Sao Paulo. Seine Profikarriere beginnt 1995 bei Palmeiras Sao Paulo. Dort entwickelt sich Roque Júnior schnell zu einer festen Größe in der Mannschaft, absolviert mehr als 200 Pflichtspiele und feiert bedeutende Erfolge. Mit dem Verein gewinnt er 1998 die Copa do Brasil und 1999 die Copa Libertadores, die südamerikanische Version der europäischen Champions League.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat August. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Das erste Erstligaspiel in der Geschichte von Bayer 04 bestreitet die Werkself bei den Sportfreunden Katernberg. In das Stadion Am Lindenbruch in diesem Stadtteil von Essen kommen 7.000 Zuschauer. Den ehemals „wüsten“ Platz haben die Katernberger zu einem wahren Schmuckkästchen hergerichtet. Der satte Rasen bietet an diesem Sonntagnachmittag, dem 19. August 1951, die besten Bedingungen für ein gutes Fußballspiel.
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Nach dem durchaus gelungenen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veranstaltet die Werkself einen Teamevent. Mittwochs fährt sie gemeinsam auf den Nürburgring und dreht ein paar schnelle Runden. Trainer Klaus Toppmöller begrüßt diese Aktion, denn sie fördert Zusammenhalt und Integration. Im wöchentlichen Training wird viel an verschiedenen Verhaltensweisen in der Defensive gearbeitet, denn in den letzten Minuten der Partie gegen die Wölfe war der Coach mit dem Pressingverhalten seiner Spieler nicht einverstanden.
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