
Die Werkself kommt überraschend gut mit dem schwierigen Geläuf klar. Jupp Zesar, sonst eher im defensiven Mittelfeld oder in der Abwehr aufgeboten, geht heute als Mittelstürmer ins Spiel und erzielt die ersten beiden Tore vor der Pause. In der 6. Minute erläuft er einen Steilpass des großen Regisseurs Richard Job und schließt mit einem scharfen Schuss in die lange Ecke ab. Beim zweiten Treffer eine Minute vor der Pause verwandelt er eine Flanke von Job mit einem Volleyschuss. Die erste Halbzeit führt Bayer 04 verdient und hätte sogar mit einem deutlicheren Vorsprung in die Pause gehen können, aber Walter Nußbaum verschießt einen Foulelfmeter.
Die Sodinger kommen dann mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine und können direkt mit dem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit auf 1:2 verkürzen. Als dann zehn Minuten später der Ausgleich fällt und die Bayer-Mannschaft völlig verunsichert scheint, droht das Spiel zu kippen. Torwart Fredy Mutz kann Mitte der zweiten Hälfte einen wunderschönen Fernschuss gerade noch aus dem rechten oberen Winkel fischen. Das Spiel steht auf Messers Schneide und bietet viel Abwechslung mit Chancen auf beiden Seiten. In der 81. Minute setzt sich Richard Job auf der linken Seite durch, läuft in Richtung Mitte und zieht aus 20 Metern Entfernung ab. Das mittig auf das Tor geschossene Leder rutscht dem Sodinger Keeper Schmidt durch die Finger und landet unter dem großen Jubel der Leverkusener Anhänger im Netz. Bis zum Ende stemmt sich der westfälische Verein gegen die drohende Niederlage, aber die Werkself lässt nichts mehr zu und so bleiben die beiden Punkte unter dem Bayer-Kreuz.

Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
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Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
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Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Am Sonntag, 4. November 1951, steigt das erste Derby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln um Punkte. Zu diesem Aufeinandertreffen platzt das Kölner Stadion in Müngersdorf aus allen Nähten. Eine wahre Invasion von Bayer 04-Fans aus Leverkusen macht sich mit Straßenbahnen und Bussen auf den Weg nach Köln. Ab Mittag fahren zu den planmäßigen Bahnen sechs zusätzliche Straßenbahnzüge zum normalen Preis ab Leverkusener Rathaus bis zum Kölner Stadion. Zur selben Zeit fahren regelmäßig Busse der Firma Grein ab dem Wiesdorfer Marktplatz nach Köln. Am Ende schwenken über 5.000 Bayer 04-Fans ihre schwarzroten Fahnen auf der Tribüne des Kölner Stadions und feuern ihre Mannschaft neunzig Minuten an.
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