
Vor 20.000 Zuschauern in der Glückauf Kampfbahn stürmen die Knappen auf das von Fredy Mutz glänzend gehütete Tor. Von Beginn an entwickelt sich ein Kampfspiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 28. Minute kann sich Mittelstürmer Fritz Tiede gegen zwei Schalker Abwehrspieler durchsetzen und verwandelt eiskalt in die lange Ecke. Mit dieser 1:0-Führung geht es in die Pause.
Nach dem Wechsel wird der Druck der Königsblauen immer stärker, doch Torhüter Fredy Mutz wächst über sich hinaus. Und wenn er wirklich einmal geschlagen scheint, dann rettet ein Leverkusener Abwehrbein.



In der 58. Minute sieht Schiedsrichter Halfes aus Rheydt ein Handspiel eines Leverkuseners im Strafraum und entscheidet auf Elfmeter für die Gastgeber. Der Schalker Mittelläufer Paul Matzkowski tritt an und hämmert den Ball aufs Tor. Doch Mutz ahnt die Ecke und kann parieren. Auch beim anschließenden Nachschuss versperrt er dem Ball den Weg ins Tor. In den folgenden Minuten wechseln sich wütende Angriffe der Schalker mit klug vorgetragenen Kontern der Werkself ab, aber es fällt kein weiteres Tor mehr.
Beim Schlusspfiff reißen elf Leverkusener jubelnd die Arme in die Höhe. Mit einer großartigen Abwehrleistung entführen die Farbenstädter beide Punkte aus der Glückauf Kampfbahn und leisten Schützenhilfe für die Geißböcke aus Köln, die nach ihrem Heimsieg gegen den Meidericher SV alleiniger Spitzenreiter der Oberliga West sind.

Christoph Daum wird am 24. Oktober 1953 in Zwickau geboren. Als Kind gelangt er mit seiner Mutter in den Westen Deutschlands und wächst in Duisburg auf. Schon früh entwickelt er eine große Begeisterung für den Fußball, auch wenn sich schnell zeigt, dass seine Zukunft weniger auf dem Platz als vielmehr an der Seitenlinie liegt. Bereits in jungen Jahren tritt seine Leidenschaft zutage, Dinge zu analysieren, zu erklären und zu verbessern.
Mehr zeigen
Als die Bayer 04-Fußballer 1960 Weihnachten feiern, überwintern sie mit 20:10 Punkten auf dem zweiten Platz der 2. Oberliga West – allerdings bereits mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwarz-Weiß Essen. Doch im neuen Jahr findet die Mannschaft von Trainer Erich Garske nur schwer in die Spur. Auf ein torloses Remis gegen den Bonner FV im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion folgt eine 1:2-Auswärtsniederlage in Erkenschwick. Auch das darauffolgende Heimspiel bringt nur einen Punkt ein. Die Aufstiegsambitionen schrumpfen damit auf ein Minimum, denn der Rückstand auf den begehrten Platz ist inzwischen auf beachtliche zehn Punkte angewachsen.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Februar. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Es ist der 11. Februar 2006 und Schalke 04 und die Werkself starten um 15.30 Uhr ein Spiel, das am Ende Historisches zu bieten hat – zumindest aus Bayer 04-Sicht.
Mehr zeigen
Als Tabellenführer empfängt die Werkself das abstiegsbedrohte Team von Rhenania Würselen. Am 4. Februar 1951 säumen trotz der sonntäglichen Karnevalsumzüge 5.000 Zuschauer den Spielfeldrand. Und sie sehen eine feldüberlegene Heim-Mannschaft. Ohne den erkrankten Theo Kirchberg und den gesperrten Emil Becks bestürmen die Gastgeber von Beginn an das gegnerische Tor. In der ersten Halbzeit gegen einen starken Wind ankämpfend, erspielt sich Bayer 04 Chance auf Chance, scheitert aber immer wieder am Würselener Torhüter. Nach dem 0:0 zur Halbzeit nimmt sich Karl Heinz Spikofski in der 55. Minute ein Herz und hämmert aus 20 Metern den Ball in die gegnerischen Maschen. Rhenania kann nicht mehr kontern. Bis zum Schluss hält die Belagerung des Würselener Strafraumes an, dennoch bleibt es am Ende bei einem knappen 1:0.
Mehr zeigen