
Schon nach vier Minuten gehen die Schwarz-Roten durch Linksaußen Horst Schultz in Führung. Das Spiel von Bayer 04 vergleicht der Reporter in seinem Zeitungsbericht mit „dem englischen Stil: anspruchslos, kräftig und bei aller Nüchternheit erfolgreich“. Die Borussia versucht auf dem tückischen Schneeboden mit Flachpassspiel zum Erfolg zu kommen, was nur bedingt gelingt. Immerhin kann Alfred Kelbassa für die Schwarz-Gelben in der 28. Minute ausgleichen, aber noch vor der Halbzeit erzielt Leo Bering die erneute Führung für die Bayer-Elf.
In der zweiten Halbzeit berennt der BVB das von Fredy Mutz wieder einmal glänzend gehütete Tor. Mutz, der aufgrund der Kälte mit einem Trainingsanzug spielt, kann kurz nach der Pause den Ausgleich durch Wolfgang Peters nicht verhindern. Aber es dauert auch diesmal nur zehn Minuten, bis erneut Leo Bering die Werkself wieder in Führung bringt. Wütend rollt ein Borussen-Angriff nach dem anderen auf das Bayer 04-Tor, aber die Mannen um Stopper Peter Röger lassen keinen weiteren Treffer mehr zu.
Fazit des Kicker über die Werkself: „Die Elf verzichtet auf jedes Blendwerk. Deshalb unterschätzt man sie offenbar. Jeder Spieler erscheint durchgearbeitet und hält sich für einen bescheidenen Diener am Mannschaftsganzen.“
Außerdem besucht ein Zeitungsreporter nach dem Spiel die Bayer 04-Kabine und stellt fest, „dass selten eine herzlichere Harmonie zwischen den Spielern und den Offiziellen des Vereins geherrscht hat. Auch in dieser geistigen Haltung wird die Lösung des Rätsels der anhaltenden Bayer-Erfolge liegen.“
Harmonie hat für den sportlichen Erfolg noch nie geschadet, das haben wir letzte Saison erleben dürfen.

Dieter Bast wird am 28. August 1951 in Oberhausen geboren. In der Jugend des Oberhausener Ortsteilvereins DJK Arminia Klosterhardt beginnt er mit dem Kicken. Während seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher wechselt er zum Nachbarverein Sterkrade 06/07 in die A-Jugend, wo er den Bundesligisten Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach auffällt. Bast entscheidet sich für die Rot-Weissen und spielt ab 1970 in der 1. Bundesliga. Schon im ersten Jahr kommt er als Rechtsaußen auf 22 Einsätze, in denen er drei Tore erzielt. Dennoch können die Essener den Abstieg nicht verhindern.
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José Vítor Roque Júnior wird am 31. August 1976 in Santa Rita do Sapucaí im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren. In der Jugend spielt er für Sao José EC, einem Klub im Osten des Bundesstaates Sao Paulo. Seine Profikarriere beginnt 1995 bei Palmeiras Sao Paulo. Dort entwickelt sich Roque Júnior schnell zu einer festen Größe in der Mannschaft, absolviert mehr als 200 Pflichtspiele und feiert bedeutende Erfolge. Mit dem Verein gewinnt er 1998 die Copa do Brasil und 1999 die Copa Libertadores, die südamerikanische Version der europäischen Champions League.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat August. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Das erste Erstligaspiel in der Geschichte von Bayer 04 bestreitet die Werkself bei den Sportfreunden Katernberg. In das Stadion Am Lindenbruch in diesem Stadtteil von Essen kommen 7.000 Zuschauer. Den ehemals „wüsten“ Platz haben die Katernberger zu einem wahren Schmuckkästchen hergerichtet. Der satte Rasen bietet an diesem Sonntagnachmittag, dem 19. August 1951, die besten Bedingungen für ein gutes Fußballspiel.
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Nach dem durchaus gelungenen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veranstaltet die Werkself einen Teamevent. Mittwochs fährt sie gemeinsam auf den Nürburgring und dreht ein paar schnelle Runden. Trainer Klaus Toppmöller begrüßt diese Aktion, denn sie fördert Zusammenhalt und Integration. Im wöchentlichen Training wird viel an verschiedenen Verhaltensweisen in der Defensive gearbeitet, denn in den letzten Minuten der Partie gegen die Wölfe war der Coach mit dem Pressingverhalten seiner Spieler nicht einverstanden.
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