
Bayer 04 Leverkusen hat in dieser Saison von Beginn an einen schweren Stand in der Regionalliga West. Die Mannschaft von Trainer Fritz Pliska kämpft gegen den Abstieg. Sie liegt zwar nie auf einem der beiden letzten Tabellenränge, aber auch der drittletzte Platz kann zum Abstieg führen. Es sei denn, einer der beiden Regionalliga West-Vertreter steigt in die 1. Bundesliga auf, dann wird der Drittletzte in der Regionalliga West verbleiben.
Als Trainer Fritz Pliska am 23. März nach einer 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Alemannia Aachen die Kündigung einreicht, wird er durch den ehemaligen Bayer 04-Oberligaspieler und jetzigen Trainer der zweiten Mannschaft Theo Kirchberg ersetzt. Kirchberg wird die Geschicke der Werkself in den folgenden sieben Jahren lenken und ist bis heute der Bayer 04-Trainer mit der längsten Amtszeit.
Aber auch er kann das Ruder erstmal nicht herumreißen. Und als am letzten Spieltag Westfalia Herne ins Ulrich-Haberland-Stadion kommt, da zählt nur noch ein Sieg. Es ist der 23. Mai 1965, als eine mit übergroßer Nervosität agierende Werkself vor 5.000 Zuschauern kaum eine geschlossene Aktion zustande bringt. Helmut Brücken wird zum Unglücksraben, denn erst verschuldet er einen Elfmeter, der in der 39. Minute zum 0:1 führt, und in der zweiten Halbzeit vergibt er drei sehr gute Einschussmöglichkeiten zum Ausgleich. In dieser zweiten Halbzeit begeistert Bayer 04. Eine mit vollem Einsatz kämpfende Werkself spielt mit drückender Überlegenheit und schnürt die Westfalen in ihre eigene Hälfte, doch die Bayer 04-Spieler können auch die größten Chancen nicht zu einem Treffer nutzen. So kommt es wie so oft. Mit einem Konter in der 85. Minute kann Westfalia Herne mit einem Weitschuss den Sack zumachen. Und jetzt kommt das, was jeder verhindern wollte: das große Zittern.





Es beginnt das Daumendrücken für die beiden Regionalliga West-Vertreter für die Aufstiegsspiele. Jeder Sieg der Westvertreter wird in Leverkusen bejubelt und als am 19. Juni Borussia Mönchengladbach zum Nordvertreter Holstein Kiel fährt, können die Borussen mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen. Aber die Borussia verliert mit 2:4 und Alemannia Aachen hat am selben Wochenende zwar den Berliner Meister Tennis Borussia mit 5:4 besiegt, doch der FC Bayern München steht souverän an erster Stelle und wird sich am letzten Spieltag den Aufstieg wohl nicht mehr nehmen lassen.
So muss Bayer 04 eine weitere Woche warten. Was umso ärgerlicher ist, denn seit dem 15. Juni dürfen Vertragsspieler neue Verträge unterschreiben. Mit der Niederlage der Borussen verlieren die Bayer 04-Verantwortlichen um Fußballobmann Franz Blume eine weitere Woche, in der sie keinen Spieler von einem Verbleib unterm Bayer-Kreuz überzeugen können. Und sie können auch potenzielle Neuzugänge nicht davon überzeugen, nach Leverkusen zu wechseln.
Als aber die Borussia am 26.06.1965 mit einem Unentschieden den Aufstieg zur 1. Bundesliga perfekt macht, da jubelt man nicht nur in Mönchengladbach. Auch in Leverkusen freuen sich alle Bayer 04-Anhänger. Und die Planungen für die neue Saison können endlich beginnen.

Minas Hantzidis wird am 4. Juli 1966 in Kettwig bei Essen geboren und wächst in Deutschland auf. Schon in jungen Jahren begeistert er sich für Fußball und wechselt noch in der Jugend vom Wuppertaler SV unter das Bayer-Kreuz. Der offensive und torgefährliche Mittelfeldspieler macht dann in seinem ersten Seniorenjahr bei Bayer 04 auf sich aufmerksam. In der Amateurmannschaft schießt er in der Hinrunde Tor auf Tor, trainiert bald bei den Profis mit und wird am 22. November 1985 beim Heimspiel gegen den FC Bayern München erstmals von Trainer Erich Ribbeck eingewechselt.
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Sascha wird am 03. Juli 1986 in Leverkusen geboren. Er ist der Sohn des ehemaligen Zweitligaspielers Manfred Dum, der vor allem für Union Solingen auf Torejagd ging, aber auch Spiele für den 1. FC Saarbrücken, SC Freiburg und den Wuppertaler SV bestritt. Sascha spielt schon früh in der Jugend des HSV Langenfeld. Dort fällt er den Scouts von Bayer 04 auf und wechselt in jungen Jahren unter das Bayer-Kreuz. Nach einem Wachstumsschub in der C-Jugend, der ihn zu einer neunmonatigen Pause zwingt, hat der Linksfuß schließlich die optimalen Voraussetzungen, um sich in der Bayer 04-Jugend durchzusetzen. Schon als U17-Spieler rutscht er in die A-Jugend. Ausgestattet mit einer immensen Geschwindigkeit, spielt Sascha vor allem im offensiven Mittelfeld. Technisch nicht der versierteste, aber ausgestattet mit einem scharfen Schuss, landet er im Sommer 2005 gemeinsam mit Gonzalo Castro, noch als A-Jugendlicher, beim Training der ersten Mannschaft.
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Einen besseren Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord 1976/77 hätte sich die Werkself nicht wünschen können. Zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im schleswig-holsteinischen Quickborn kommen die Schützlinge von Trainer Willibert Kremer zu zwei klaren Erfolgen über den BSC Brunsbüttel (5:0) und TuS Holstein Quickborn (6:0). Nach diesem Aufgalopp steht Bayer 04 am 23. Juli 1976 um 19.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den Bundesligisten Karlsruher SC eine erheblich schwierigere Aufgabe bevor.
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Am 27. Juni 2001 führen der neue Trainer Klaus Toppmöller und sein Co-Trainer Peter Hermann die Werkself zum ersten Training aus den Kabinen. Mit ihnen betreten die vier Neuzugänge Hans Jörg Butt, Yildiray Bastürk (mit einer Sondergenehmigung des VfL Bochum, weil sich Bayer 04 und der VfL noch nicht über die Ablösesumme einigen konnten), Zoltan Sebescen und Jugendnationalmannschafts-Rekordspieler Michael Zepek den Rasen des Trainingsplatzes 1.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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