
Ab der 50. Minute versuchen die Kölner vor dem mit 20.000 Fans ausverkauften Haus das Resultat zu verwalten. Dann kommt die 80. Minute. Da fällt es Mittelstürmer Bubi Becks urplötzlich ein, seinen Bewacher Hennes Weisweiler energisch abzuschütteln und den Ball ins Netz zu hämmern. Da toben die bis dahin doch recht kleinlauten schwarz-roten Anhänger, der Stadtpark wird zum Tollhaus.



Sie haben sich gerade über den doch recht glücklichen Ausgleich beruhigt, als abermals Becks die Torlinie entlangläuft, die Kölner Abwehrspieler narrt und mit letzter Kraft den Ball zum freistehenden Karl-Heinz Spikofski spitzelt, der überlegt ins Eck schiebt. In drei Minuten schießt die Bayer-Mannschaft zwei Tore, nachdem ihnen in den vorangegangenen 80 Minuten nicht viel gelungen ist.
Sowohl Fans als auch die Mannschaft des „FC Sülz-Klettenberg“ (Kölnische Rundschau) fahren unglücklich nach Hause. Der Spruch eines Bayer 04-Fans spiegelt das wider, was viele der 17.000 Werkselfanhänger fühlen: „Mensch, war dat ‘n dicker Hund!“

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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