
Das Spiel beginnt ruhig und fair. Bayer 04 drängt auf die Führung, doch August Schiefer, Manfred Höher und Theo Kirchberg lassen beste Gelegenheiten aus. Mit einem Konter geht Eickel in Führung und die Werkself nutzt selbst einen Handelfmeter nicht zum Ausgleich. So geht es mit der Führung für die Gäste in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte gelingt schnell der Ausgleich, aber Eickel kontert prompt mit der erneuten Führung. Wütend verschärft Bayer 04 das Tempo. Und innerhalb kürzester Zeit wird das Spiel in eine 4:2-Führung gedreht. Manfred Höher, Bubi Becks und August Schiefer sind erfolgreich. Jetzt beginnt das Spiel zu eskalieren.
Erst tritt der Eickeler Spieler Ratajczak den Bayer 04-Verteidiger Jakob Kaiser, der sich aber nicht lumpen lässt und direkt zurücktritt – beide fliegen vom Platz. Gästetorwart Golbach lässt sich auf Diskussionen mit hinter beziehungsweise neben dem Tor sitzenden Zuschauern ein und pöbelt diese an. Als er gegen einen Besucher durch das Tornetz tätlich wird, löst er damit in der 76. Minute ein Handgemenge neben seinem Tor aus, in dessen Verlauf sich zwei Gästespieler und zwei Zuschauer abreagieren. Es entsteht eine deftige Prügelei.
Um näher an das Geschehen zu gelangen, stürmen Kinder und Jugendliche den Platz. Das Spiel wird unterbrochen, die Gäste begeben sich bis auf zwei Spieler in die Kabine. Nach wenigen Minuten ist der Platz geräumt und der Schiedsrichter bittet beide Mannschaften zur Wiederaufnahme. Aber die Eickeler verweigern sich. Sie versuchen mit dem Spielabbruch eine Wiederholung der Partie zu erreichen.
Der Verband entscheidet ein paar Wochen später zugunsten von Bayer 04, da sich die Mannschaft nichts zuschulden hat kommen lassen und wertet das Spiel mit 4:2 für die Werkself. Die beiden Zuschauer, die sich geprügelt haben, werden klubseitig gerügt, sind aber beim nächsten Spiel wieder dabei. Stadionverbot war damals noch ein Fremdwort!

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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