
Das Spiel beginnt ruhig und fair. Bayer 04 drängt auf die Führung, doch August Schiefer, Manfred Höher und Theo Kirchberg lassen beste Gelegenheiten aus. Mit einem Konter geht Eickel in Führung und die Werkself nutzt selbst einen Handelfmeter nicht zum Ausgleich. So geht es mit der Führung für die Gäste in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte gelingt schnell der Ausgleich, aber Eickel kontert prompt mit der erneuten Führung. Wütend verschärft Bayer 04 das Tempo. Und innerhalb kürzester Zeit wird das Spiel in eine 4:2-Führung gedreht. Manfred Höher, Bubi Becks und August Schiefer sind erfolgreich. Jetzt beginnt das Spiel zu eskalieren.
Erst tritt der Eickeler Spieler Ratajczak den Bayer 04-Verteidiger Jakob Kaiser, der sich aber nicht lumpen lässt und direkt zurücktritt – beide fliegen vom Platz. Gästetorwart Golbach lässt sich auf Diskussionen mit hinter beziehungsweise neben dem Tor sitzenden Zuschauern ein und pöbelt diese an. Als er gegen einen Besucher durch das Tornetz tätlich wird, löst er damit in der 76. Minute ein Handgemenge neben seinem Tor aus, in dessen Verlauf sich zwei Gästespieler und zwei Zuschauer abreagieren. Es entsteht eine deftige Prügelei.
Um näher an das Geschehen zu gelangen, stürmen Kinder und Jugendliche den Platz. Das Spiel wird unterbrochen, die Gäste begeben sich bis auf zwei Spieler in die Kabine. Nach wenigen Minuten ist der Platz geräumt und der Schiedsrichter bittet beide Mannschaften zur Wiederaufnahme. Aber die Eickeler verweigern sich. Sie versuchen mit dem Spielabbruch eine Wiederholung der Partie zu erreichen.
Der Verband entscheidet ein paar Wochen später zugunsten von Bayer 04, da sich die Mannschaft nichts zuschulden hat kommen lassen und wertet das Spiel mit 4:2 für die Werkself. Die beiden Zuschauer, die sich geprügelt haben, werden klubseitig gerügt, sind aber beim nächsten Spiel wieder dabei. Stadionverbot war damals noch ein Fremdwort!

Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
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Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
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Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Am Sonntag, 4. November 1951, steigt das erste Derby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln um Punkte. Zu diesem Aufeinandertreffen platzt das Kölner Stadion in Müngersdorf aus allen Nähten. Eine wahre Invasion von Bayer 04-Fans aus Leverkusen macht sich mit Straßenbahnen und Bussen auf den Weg nach Köln. Ab Mittag fahren zu den planmäßigen Bahnen sechs zusätzliche Straßenbahnzüge zum normalen Preis ab Leverkusener Rathaus bis zum Kölner Stadion. Zur selben Zeit fahren regelmäßig Busse der Firma Grein ab dem Wiesdorfer Marktplatz nach Köln. Am Ende schwenken über 5.000 Bayer 04-Fans ihre schwarzroten Fahnen auf der Tribüne des Kölner Stadions und feuern ihre Mannschaft neunzig Minuten an.
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