
Lars Bender ist neben seinem Zwillingsbruder Sven (Borussia Dortmund) und dem Freiburger Nils Petersen einer von drei Spielern, die älter als 23 Jahre sein dürfen. Julian Brandt, der erst auf der Zielgeraden aus dem deutschen EM-Kader gestrichen worden war, galt von vornherein als gesetzter Kandidat in der deutschen Equipe. „Wir werden ja beide nicht jünger, deshalb ist es eine tolle Sache, so ein großes Turnier noch mal zusammen spielen zu können. Das ist eine Riesengeschichte für uns, so eine Sache bekommt man wenn überhaupt nur einmal als Fußballer“, sagt Lars Bender zu der gemeinsamen Nominierung mit seinem Zwillingsbruder Sven, mit dem er einst 2008 die U19-Europameisterschaft gewann.
Das DFB-Team bekommt es in Rio in der Gruppenphase mit Mexiko (4. August), Südkorea (7. August) und Fidschi (10. August) zu tun. Am 28. Juli trifft sich die deutsche Olympiamannschaft zu einem dreitägigen Trainingslager in Frankfurt, am 30. Juli erfolgt der Abflug nach Brasilien.
Für Trainer Roger Schmidt ist es natürlich nicht ideal, auf Bender und Brandt in der Vorbereitung auf die neue Saison verzichten zu müssen. Ein großes Problem stellt es für den Chefcoach der Werkself aber auch nicht dar. „Sicher ist Lars unser Kapitän, aber es ist für ihn auch die wohl letzte Gelegenheit, bei solch einem Ereignis dabei zu sein. Lars kennt unser Spielsystem so gut, das wird kein Nachteil für ihn und uns sein. Auch Julian wird das Turnier gut tun. Und zum Bundesliga-Beginn sind ja auch beide wieder da“, sagt Schmidt.
Schreier und Hörster machten es vor
Übrigens: Der bislang letzte deutsche Torschütze bei Olympia war ein Bayer 04-Spieler. Christian Schreier erzielte 1988 in Seoul den Treffer zum 3:0-Endstand für das DFB-Team im Spiel um Platz drei gegen Italien. Thomas Hörster und Schreier, die beiden Werkself-Profis, kehrten damals überglücklich mit Bronze aus Südkorea zurück. Jetzt starten Bender und Brandt ihre Mission Medaille.


Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:3-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Urs Fischer...
Mehr zeigen
Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
Mehr zeigen
Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
Mehr zeigen
1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
Mehr zeigen