
Bis zum 2. Juni kann das Werkself-Trio noch durchschnaufen, dann versammelt sich der deutsche A-Kader im niederländischen Venlo zur Vorbereitung auf die beiden Qualifikationsspiele zu einem Kurztrainingslager.
Während sich Julian Brandt und Kai Havertz anschließend in den Urlaub verabschieden dürfen, sind die Dienste von Jonathan Tah zusätzlich bei der U21-Europameisterschaft (16. bis 30 Juni in Italien und San Marino) gefragt. Drei Tage nach der Estland-Spiel geht es für den 23-jährigen Verteidiger ins Teamquartier der deutschen Junioren-Auswahl. Bei der U21-EM trifft Deutschland dann bei der „Mission Titelverteidigung“ in der Gruppenphase auf Dänemark (17. Juni, 21 Uhr) und Serbien (20. Juni, 21 Uhr). „Jonathan Tah kennt diese Situation, er gehört in der U 21 zu den Stützen, ist dort Kapitän. Gleichzeitig aber wollen wir ihn immer wieder auch ans höchste Niveau heranführen“, erklärte Bundestrainer Joachim Löw die Entscheidung und ergänzte: „Grundsätzlich gewinnen Spieler, die mal bei der A-Mannschaft dabei waren, natürlich auch an Selbstvertrauen. Und das kann der U21 bei einem Turnier nur guttun.“
Auch U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hob Tahs Rolle als „absoluter Führungsspieler auf und neben dem Platz“ hervor. Deshalb werde der Nummer 4 der Werkself auch der Einsteig ins Team ohne das vorangehende Trainingslager (2. bis 11. Juni in Südtirol) nicht schwerfallen, so Kuntz.
Bereits am Montag hatte der kroatische Fußball-Verband bekannt gegeben, dass Tin Jedvaj für das EM-Qualifikationsspiel gegen Wales (8. Juni) und im Freundschaftsspiel gegen Tunesien (11. Juni) zum Aufgebot des Vize-Weltmeisters zählt.

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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