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Zwischen 2001 und 2004 prägt er gemeinsam mit Jens Nowotny die Defensive der Werkself mit seiner kraftvollen Spielweise, seinen Sololäufen, seinem unermüdlichen Einsatz und seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, aus der Abwehr heraus das Spiel aufzubauen. Im Trikot von Bayer 04 überzeugt er nicht nur als kompromissloser Verteidiger, sondern auch als torgefährlicher Kopfballspieler und Freistoßschütze. Besonders in der Triple-Vize-Saison 2001/02, als Leverkusen das Finale der Champions League erreicht, im DFB-Pokal-Endspiel an Schalke 04 scheitert und im Endspurt der Bundesliga die Deutsche Meisterschaft verspielt, wächst Lucio über sich hinaus.
Unvergessen bleibt sein entscheidender Treffer zum 4:2-Sieg gegen den FC Liverpool, mit dem Bayer 04 ins Halbfinale der Königsklasse einzieht. Auch bei der 1:2-Finalniederlage gegen Real Madrid erzielt er per Kopf den zwischenzeitlichen Ausgleich. Mit seinem Verein bleibt ihm ein Titel verwehrt. Aber mit der Selecao gelingt ihm schließlich doch noch ein großer Triumph: In Südkorea und Japan wird Lucio 2002 mit Brasilien Weltmeister.








Nach dreieinhalb starken Jahren für Bayer 04, in denen er 122 Pflichtspiele bestreitet und 21 Tore erzielt, wechselt der inzwischen 26-Jährige 2004 zum FC Bayern München. Auch dort ist er von Beginn an eine zentrale Figur in der Abwehr. Er gewinnt mit den Bayern drei deutsche Meisterschaften, dreimal den DFB-Pokal und mehrere Supercups. In München reift Lucio – ruhig, professionell und stets ehrgeizig – nicht nur sportlich, sondern auch als Persönlichkeit.
Seinen größten Vereinserfolg feiert er allerdings 2010 mit Inter Mailand. Unter Trainer José Mourinho gewinnt Lucio das Triple – bestehend aus der italienischen Meisterschaft, dem Pokal und der Champions League. In der Champions-League-Saison absolviert er jede Partie über die volle Distanz und ist einer der Schlüsselspieler beim Finalsieg gegen den FC Bayern – seinem ehemaligen Klub.
Insgesamt kommt Lucio auf 105 Länderspiele und ist damit einer der erfahrensten Verteidiger in der Geschichte der Selecao. Nach Stationen in Italien, Brasilien, Indien und zuletzt wieder in der Heimat beendet Lucio schließlich erst im Alter von 41 Jahren seine aktive Karriere. Heute lebt der dreifache Familienvater mit seiner Familie in seiner brasilianischen Heimat.

Dieter Bast wird am 28. August 1951 in Oberhausen geboren. In der Jugend des Oberhausener Ortsteilvereins DJK Arminia Klosterhardt beginnt er mit dem Kicken. Während seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher wechselt er zum Nachbarverein Sterkrade 06/07 in die A-Jugend, wo er den Bundesligisten Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach auffällt. Bast entscheidet sich für die Rot-Weissen und spielt ab 1970 in der 1. Bundesliga. Schon im ersten Jahr kommt er als Rechtsaußen auf 22 Einsätze, in denen er drei Tore erzielt. Dennoch können die Essener den Abstieg nicht verhindern.
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José Vítor Roque Júnior wird am 31. August 1976 in Santa Rita do Sapucaí im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren. In der Jugend spielt er für Sao José EC, einem Klub im Osten des Bundesstaates Sao Paulo. Seine Profikarriere beginnt 1995 bei Palmeiras Sao Paulo. Dort entwickelt sich Roque Júnior schnell zu einer festen Größe in der Mannschaft, absolviert mehr als 200 Pflichtspiele und feiert bedeutende Erfolge. Mit dem Verein gewinnt er 1998 die Copa do Brasil und 1999 die Copa Libertadores, die südamerikanische Version der europäischen Champions League.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat August. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Das erste Erstligaspiel in der Geschichte von Bayer 04 bestreitet die Werkself bei den Sportfreunden Katernberg. In das Stadion Am Lindenbruch in diesem Stadtteil von Essen kommen 7.000 Zuschauer. Den ehemals „wüsten“ Platz haben die Katernberger zu einem wahren Schmuckkästchen hergerichtet. Der satte Rasen bietet an diesem Sonntagnachmittag, dem 19. August 1951, die besten Bedingungen für ein gutes Fußballspiel.
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Nach dem durchaus gelungenen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veranstaltet die Werkself einen Teamevent. Mittwochs fährt sie gemeinsam auf den Nürburgring und dreht ein paar schnelle Runden. Trainer Klaus Toppmöller begrüßt diese Aktion, denn sie fördert Zusammenhalt und Integration. Im wöchentlichen Training wird viel an verschiedenen Verhaltensweisen in der Defensive gearbeitet, denn in den letzten Minuten der Partie gegen die Wölfe war der Coach mit dem Pressingverhalten seiner Spieler nicht einverstanden.
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