
Nach dem 4:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt in der 2. Runde des DFB-Pokals wartet im Achtelfinale der Viertligist Rot-Weiss Essen auf die Werkself. Zwar findet das K.o.-Spiel im Ruhrgebiet erst Anfang Februar statt, doch bereits jetzt steht der Ausfall von Jonathan Tah fest.
Der Innenverteidiger hatte im Duell mit der SGE nach einer vermeintlichen Notbremse gegen André Silva in der 73. Minute die Rote Karte gesehen. Wie der DFB am Donnerstag verkündete, hat das Sportgericht den deutschen Nationalspieler dafür nun mit einer Sperre von zwei Pokalspielen belegt. Somit würde Tah auch in einem möglichen Viertelfinale fehlen. Bayer 04 hat dem Urteil zugestimmt.
Vor dem anstehenden Bundesliga-Topspiel von Bayer 04 beim 1. FC Union Berlin sprach FCU-Cheftrainer Urs Fischer der Werkself ein großes Lob aus. „Es ist eine Mannschaft, die sich auch über Ballbesitz definiert, die immer wieder versucht, spielerische Lösungen zu finden, dann aber auch mit langen Bällen über den zweiten Ball versucht, gefährlich zu werden. Sie haben Geschwindigkeit auf den Seiten und Kreativität im Zentrum“, hob der Schweizer die Stärken des kommenden Kontrahenten hervor. „Es wird eine tolle Herausforderung für uns.“ Verzichten muss Fischer derweil weiter auf die verletzten Offensivkräfte Max Kruse, Anthony Ujah sowie den Ex-Leverkusener Joel „Danger“ Pohjanpalo.
Das Duell Fünfter gegen Dritter steigt am Freitagabend, 15. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr), im Stadion An der Alten Försterei. Unser Werks11 Radio geht wie gewohnt 30 Minuten vor Anpfiff auf Sendung, das Kommentatoren-Duo Cedric Pick/Niko Hartmann gibt’s über bayer04.de sowie in der Bayer 04-App auf die Ohren. Außerdem überträgt der Streaming-Dienst DAZN das Topspiel.
Der bulgarische Erstligist SFK Etar darf sich auf einen prominenten Zuwachs im Trainer-Stab freuen: Dimitar Berbatov, Ex-Profi von Bayer 04, soll dem Tabellenletzten der höchsten Liga in seinem Heimatland helfen, den Abstieg zu verhindern. Dabei wird der 78-fache Nationalspieler seine eigene Expertise einbringen können – „Berbo“ arbeitet bei Etar künftig als Stürmertrainer.

Der heute 39-Jährige beendete im Frühjahr 2018 seine erfolgreiche Spielerkarriere, die in den drei englischen Meistertiteln mit Manchester United nur einige ihrer zahlreichen Höhepunkte fand. Seine längste Zeit verbrachte Berbatov bei Bayer 04. Von Januar 2001 bis Juni 2006 absolvierte er insgesamt 154 Bundesligaspiele. 69 Tore und 32 Vorlagen untermauerten seine internationale Klasse, die der Bulgare anschließend auch bei Tottenham Hotspur und United unter Beweis stellte. Bayer 04 wünscht „Berbo“ viel Erfolg auf der Trainerbank!
Der nächste schwarz-rote Almanach ist Mitte der Woche in den Druck gegangen. Die Ausgabe 29 des Werks11 Magazins liefert erneut einen unterhaltsamen Mix aus aktuellen und historischen Themen, interessante Interviews, Porträts und vieles mehr. Die Mitglieder von Bayer 04 bekommen die gedruckte Version in den kommenden Tagen exklusiv per Post nach Hause geliefert.
In der Rubrik „Mit dem Kreuz auf der Brust“ widmen wir uns dieses Mal Dietmar Demuth. Dem einstigen Abwehrspieler gelang im Trikot der Werkself übrigens Historisches…
Im Sommer 1977 debütierte nicht nur Dietmar Demuth in der Bundesliga, sondern auch sein Verein FC St. Pauli. Der gebürtige Querfurter spielte sich in der Abwehrreihe fest, entwickelte sich mit 34 Einsätzen über 90 Minuten zu einem unverzichtbaren Teil der Kiezkicker. Am direkten Wiederabstieg des FCSP konnte allerdings auch er nichts ändern.
Demuth blieb auch für die folgende Zweitliga-Spielzeit in Hamburg, verpasste in dieser nur zwei Partien. So wurde Bayer 04, in der Saison noch Zweitliga-Konkurrent der Norddeutschen, auf den Defensivmann aufmerksam und holte ihn unters Bayer-Kreuz. Da der Werkself am Ende der Spielzeit – wie ein Jahr zuvor dem FC St. Pauli – der Aufstieg in die Erstklassigkeit gelungen war, stand Demuth auch im ersten Bundesliga-Spiel von Bayer 04 auf dem Rasen. Und in diesem sollte ihm ein historisches Tor gelingen.

Im Auftakt-Spiel beim FC Bayern München am 11. August 1979 lag der Aufsteiger aus dem Rheinland bereits mit 0:3 zurück, als ihm nach etwas mehr als einer Stunde ein Elfmeter zugesprochen wurde. Demuth nahm sich den Ball, trat an – und versenkte ihn zu einem ganz besonderen Tor im Netz. Der Treffer vom Punkt war das erste Bundesliga-Tor in der Vereinsgeschichte von Bayer 04. Vier Jahre blieb Demuth in der Folge an der Dhünn, ehe es ihn 1984 über die Zwischenstation Kickers Offenbach zurück zum FCSP zog.
Seit September vergangenen Jahres arbeitet der Ex-Profi als Cheftrainer beim Berliner Fünftligisten CFC Hertha 06; am Donnerstag wurde der frühere Leverkusener 66 Jahre alt. Bayer 04 wünscht: Alles Gute!

Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…
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Werkself-TV zeigt nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League äußerten sich Lucas Vázquez, Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo am Mikrofon von Werkself-TV...
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Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.
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