
Vier Spiele in zehn Tagen sowie zahlreiche Reisestunden – so lautet der Fahrplan für die kommenden zwei Wochen, bevor es in die wohlverdiente, aber kurze Weihnachtspause geht. Bereits am Mittwochmorgen, 8. Dezember, reist die Mannschaft nach Budapest. Mit einem reduzierten Kader startete daher am Montagmorgen die vorletzte Trainingswoche des Jahres. Während die Startelf-Spieler des 7:1-Erfolgs gegen Greuther Fürth eine individuelle Einheit in der BayArena absolvierten, schuftete der Rest auf Trainingsplatz 2 an der BayArena.
Direkt nebenan gab es ein Comeback auf dem satten Grün. Mitchel Bakker, der Ende Oktober im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (0:2) eine Sprunggelenksverletzung erlitten hatte, arbeitete individuell mit Reha-Trainer Daniel Jouvin an der frischen Luft. Cheftrainer Gerardo Seoane stellte zwar für dieses Jahr noch eine Rückkehr ins Mannschaftraining in Aussicht, mit einer Kader-Nominierung rechnet er indes nicht zwingend. „Wir haben schon jetzt sein Programm für die Zeit zwischen den Jahren abgestimmt, damit er beim Start der Vorbereitung auf die Rückrunde dabei sein kann“, erläutert der Schweizer.

Noch wollte Seoane nicht verraten, wen er alles für das letzte Gruppenspiel der Europa League in Budapest nominieren will. Da schon vor der Begegnung mit Ferencvaros feststeht, dass die Werkself für das Achtelfinale qualifiziert ist, könnten einige Stammkräfte geschont werden. Mögliche Kandidaten sind sicherlich Florian Wirtz und Patrik Schick. Beide hatten zuletzt mit Beschwerden zu kämpfen. „Bei ihnen werden wir kein Risiko eingehen“, so Seoane. Gut möglich, dass die Torgaranten die Reise in die ungarische Hauptstadt nicht antreten werden.
Schon jetzt ein Persilschein für das Spiel in Budapest hat Andrey Lunev. Der russische Nationalkeeper wird Lukas Hradecky im Kasten ersetzen. „Andrey ist ein erfahrener Schlussmann und trainiert sehr gut. Er hat sich den Einsatz verdient“, erläutert der Cheftrainer der Werkself. Lunev war im Sommer 2021 von Zenit St. Petersburg nach Leverkusen gewechselt.
Die kommende Bundesliga-Auswärtspartie am Sonntag bei Eintracht Frankfurt wird vor 15.000 Zuschauern stattfinden können. Das gab die Eintracht bekannt. Das Gesundheitsamt Frankfurt hatte einen entsprechenden Antrag der Hessen bewilligt.
Erstmals gilt dann auch im Deutsche Bank Park die 2G-Regel, wonach alle Besucher geimpft oder genesen sein müssen. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren oder von der Impfpflicht per ärztlichem Attest befreite Besucher genügt ein negativer Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf oder das sogenannte Schultestheft. Kinder bis einschließlich sechs Jahren sind Geimpften gleichgestellt. Alle Infos zum Auswärtsticket-Verkauf gibt es HIER.
Erstmals in der laufenden Saison knackte der Doppelpass auf Sport1 die Millionen-Marke. Zu den Gästen des Fußball-Talks zählte unter anderem Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04. Auch auf den digitalen Plattformen des Fernsehsenders erzielte die vergangene Doppelpass-Ausgabe eine Bestmarke in dieser Spielzeit.
Der ehemalige Werkself-Profi Bernd Schuster, der von 1993 bis 1996 in insgesamt 59 Spielen (acht Tore) mit dem Kreuz auf der Brust auflief, gewann im Dezember 1994 die Abstimmung zum ARD-Sportschau „Tor des Monats“ Dezember. Zwar ist die Wahl nun mittlerweile schon 27 Jahre her, doch nach wie vor nicht weniger spektakulär: Beim Rückspiel des UEFA-Cup-Achtelfinals gegen Kattowitz am 6. Dezember 1994 traf Schuster in der 11. Minute per Freistoß von der linken Seite aus einem fast unmöglichen Winkel zum 1:0 (Endstand 4:0).
Und damit nicht genug: Denn im Jahr 1994 konnte der heute 61-Jährige bereits zuvor zwei Mal die Monatswahl für sich entscheiden und belegte damit gleichzeitig auch mit allen drei Treffern die Plätze eins bis drei bei der Abstimmung zum „Tor des Jahres“. Was für eine Leistung!

Internationaler Vergleich auf Top-Niveau: Die U19 von Bayer 04 empfängt Olympique Marseille zu einem Testspiel. Die Partie gegen die Franzosen wird am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion ausgetragen. Der Eintritt für Fans ist frei. Wenige Stunden später stehen sich die beiden Klubs dann im Rahmen der UEFA Europa League in der BayArena gegenüber.
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Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...
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Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Vor dem Heimspiel in der Ligaphase der UEFA Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr), sprach Verteidiger Facundo Medina im Interview mit Werkself-TV über seine Vergangenheit bei dem französischen Top-Klub sowie die besondere Atmosphäre vor heimischen Publikum...
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