
Das dritte Europa-League-Gruppenspiel führt die Werkself in dieser Woche bekanntermaßen nach Israel. In Petach Tikwa – der Vorort Tel Avivs liegt mehr als 3.000 Kilometer Luftlinie entfernt von der BayArena – trifft das Team von Peter Bosz am Donnerstagabend, 5. November (Anstoß: 18.55 Uhr), auf Hapoel Beer Sheva. Bayer 04 tritt damit zum ersten Mal seit über 28 Jahren wieder auf israelischem Boden an – und das übrigens zum ersten Mal in einem offiziellen Pflichtspiel. Auf Israel-Erfahrungen kann man an der Dhünn dennoch zurückblicken.
Im Sommer 1992 hatte die Werkself ihr Trainingslager in Caesarea – zwischen Tel Aviv und Haifa an der israelischen Mittelmeerküste gelegen – aufgeschlagen. Im Rahmen des Intertoto-Cups, einem inoffiziellen internationalen Klub-Wettbewerb, trat Schwarz-Rot im Rahmen der Saisonvorbereitung erst gegen Maccabi Netanya (1:0) und drei Tage später gegen Hapoel Petah Tikva an, wo man etwas überraschend mit 2:3 das Nachsehen hatte.
„Vor knapp 1.000 begeisterten Zuschauern gaben einige Leverkusener Spieler vor allem darauf acht, sich gegen die hochmotivierten Israelis keine unnötigen Verletzungen zuzuziehen“, heißt es in einem Zeitungsartikel vom 13. Juli 1992, den Rudi Vollborn in dieser Woche aus seinem Vereinsarchiv hervorgeholt hat. Der Werkself-Rekordspieler und Vereinsarchivar von Bayer 04 hatte die Reise damals zwar mit angetreten, kam aufgrund einer Knöchelverletzung aber nicht zum Einsatz.
Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit einem israelischen Vertreter fand zwar im Oktober 2002 statt und war sogar ein Pflichtspiel (Champions League). Den 2:0-Auswärtssieg gegen Maccabi Haifa, bei dem Marko Babic zweimal erfolgreich gewesen ist, fuhr die Werkself allerdings aufgrund der damaligen angespannten politischen Situation in Israel auf Zypern ein.
Er hat den FC Bayern ebenso geprägt wie die deutsche Nationalmannschaft und ist auch heute noch, über 38 Jahre nach seinem Karriereende, als der „Bomber der Nation“ allseits bekannt und wird verehrt: Gerd Müller. Dem Mittelstürmer gelangen stolze 68 Treffer in 62 Länderspielen. Dazu zwischen 1964 und 1979 beeindruckende 365 Tore in 427 Bundesligapartien, allein 40 davon in der Saison 1971/72 – nach wie vor ebenso Liga-Bestwert wie seine sieben Torjägerkanonen.

Rudi Völler, Sport-Geschäftsführer von Bayer 04, schwärmt noch heute von dem Bundesliga-Rekordtorschützen: „Ich habe Gerd Müller in den 70er-Jahren bewundert. Er schoss Deutschland zum WM-Titel, als ich 14 Jahre alt war. Er war für mich ein Idol, als Stürmer sowieso. Und auch wenn man Spieler unterschiedlicher Generationen nur schwer miteinander vergleichen kann, weil jeder seine eigene Zeit hat: Gerd Müller ist für mich einzigartig, und er wird es immer bleiben.“ Am Dienstag wurde der „Bomber der Nation“ 75 Jahre alt. Bayer 04 gratuliert herzlich!
Vier sehenswerte Treffer standen zur Wahl – und ihr habt euch für den jüngsten Nominierten entschieden! Leon Köhl hat die Facebook-Abstimmung zum „Tor des Monats“ Oktober, präsentiert vom offiziellen Bayer 04-Mobilitätspartner like2drive, gewonnen. Der U17-Kapitän setzte sich mit seinem 2:1-Siegtreffer gegen den FC Hennef gegen Milena Nikolic, Lucas Alario und Moussa Diaby durch. HIER gibt’s das Tor im Video.
Die neueste Ausgabe des Werks11 Magazins – Nummer 28 – ist in diesen Tagen per Post auf dem Weg zu den Bayer 04-Mitgliedern. Unter anderem spricht Defensiv-Stammkraft Edmond Tapsoba in einem ausführlichen Interview über seine ersten Monate unterm Bayer-Kreuz sowie sein Herkunftsland Burkina Faso. Außerdem hat Sommer-Neuzugang Patrik Schick seine neue Heimat aus der Vogelperspektive mal genauer unter die Lupe genommen. Mit ihm war die Redaktion auf dem Leverkusener Wasserturm. Viel Spaß mit der schwarz-roten Lektüre!
Auf bayer04.de könnt ihr übrigens alle bisherigen Werks11 Magazine seit Ausgabe 1 aus der Saison 2015/16 durchstöbern.
Bei der 2:6-Niederlage gegen die Werkself hatte Dante vor zwei Wochen noch als Kapitän des OGC Nizza auf dem Rasen der BayArena gestanden. Am vergangenen Wochenende dann der Schock: Im Ligaspiel bei SCO Angers (3:0) verletzte sich der Brasilianer schwer, musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Die bittere Diagnose: Kreuzbandriss und mehrere Monate Zwangspause. Der Routinier, der seit 2016 an der Côte d’Azur aktiv ist und zuvor bereits bei Borussia Mönchengladbach, Bayern München und den VfL Wolfsburg unter Vertrag stand, fehlt den Franzosen damit auch im Rückspiel gegen die Werkself (3. Dezember). Bayer 04 wünscht gute Besserung!


Werkself-TV zeigt nach der 1:2-Niederlage von Bayer 04 gegen Borussia Dortmund am 12. Bundesliga-Spieltag 2025/26 die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Niko Kovac und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die 1:2-Niederlage von Bayer 04 gegen Borussia Dortmund am 12. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 re-live...

In der Halbzeitpause des Heimspiels der Werkself gegen Borussia Dortmund am Samstag, 29. November, wurden einmal mehr zwei Fanclubs für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie die beiden ehemaligen Werkself-Profis Falko Götz und Stefan Kießling honorierten – beeindruckt von der Treue – die 40- und 45-jährigen Jubiläen der Fanclubs vor den Trainerbänken der BayArena.
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Auch weil die Gastgeber mit vier Aluminiumtreffern viel Pech im Abschluss hatten, schlug ein effizientes Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga eiskalt zu: 2:5 (1:3) hieß es am Ende aus Sicht der U17 von Bayer 04. Das Team von Trainer Benjamin Adam konnte die Niederlage verschmerzen, weil es bereits vor dem abschließenden Spiel in Gruppe H als Tabellenzweiter für Liga A der Hauptrunde qualifiziert war.
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Nicht nur auf dem Rasen wird es beim Topspiel am Samstagabend, 29. November (Anstoß: 18.30 Uhr), sicher ereignisreich zur Sache gehen. Auch rund um die Partie der drittplatzierten Werkself gegen den Vierten Borussia Dortmund ist an und in der BayArena einiges los. Im Vorfeld sammelt Bayer 04 vor dem Stadion Lebensmittel-Spenden für die Tafel Leverkusen, der auch die Erlöse des mit dem Spieltag endenden Trikot-Gewinnspiels in der Fanwelt zugutekommen werden. Vor dem Anpfiff wird eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen langjährigen Leverkusener Dieter Herzog abgehalten, in der Halbzeitpause richtet nach der Ehrung zweier jahrzehntelanger Fanclubs ein kurzer Talk die Aufmerksamkeit auf den Orange Day, den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Alle Infos gibt's in den Kurzpässen.
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