
Falko, herzlichen Glückwunsch zum 58. Geburtstag! Wie sieht dein Ehrentag in Zeiten der Corona-Krise aus?
Götz: Natürlich ist mein Tag heute aufgrund der aktuellen Situation anders als in den vergangenen Jahren. Aber ich habe ohnehin nie groß gefeiert, sondern den Rahmen meistens etwas kleiner gehalten. Die Glückwünsche kamen bislang per Telefon oder Social Media.
Seit Sommer 2019 kümmerst du dich bei Bayer 04 um die Betreuung von Talenten im Übergangsbereich zwischen dem Jugend- und Lizenzbereich. Wie viele Spieler sind das derzeit und wie sieht die Arbeit konkret aus?
Götz: Zum einen verfolge ich die Profis, die aktuell an andere Vereine ausgeliehen sind (Jan Boller, Tin Jedvaj, Joel Pohjanpalo, Anm. d. Red.). Zum anderen liegt mein Hauptaugenmerk darauf, den nationalen und internationalen Markt im Nachwuchsbereich zu beobachten – dazu gehören die U19- und U17-Bundesligen im Westen, aber auch die Jugend-Ligen in den Nachbarländern.
Für deine Arbeit ist der direkte, persönliche Kontakt wahrscheinlich unabdingbar. Wie kannst du das in Zeiten der Corona-Krise kompensieren?
Götz: Wir arbeiten aktuell Themen auf, für die in der laufenden Saison weniger Zeit ist. Wir beschäftigen uns mit dem einen oder anderen „Randmarkt“, sichten Jugendspieler im Home Office mithilfe von Videomaterial. Obwohl der Spielbetrieb unterbrochen ist, und andere Dinge jetzt wichtiger sind, spielt die Planung der kommenden Saison – sowohl für die Profis als auch die Jugendmannschaften – trotzdem eine Rolle in unserem Arbeitsalltag.
Gebürtiger Sachse, Profi in Berlin, Istanbul und Saarbrücken; Trainer in München, Kiel und Vietnam. Wo fühlst du dich zu Hause? Welche Rolle spielt dabei das Rheinland für dich?
Götz: Ich bin ja schon früh aus Sachsen weggezogen. Von der Mentalität her bin ich Berliner, das ist meine Heimatstadt. Jetzt bin ich wieder im Bergischen gelandet. Und darüber bin ich sehr froh. Ich habe hier viele soziale Kontakte, enge Freunde. Ich freue mich, dass ich durch meinen Job bei Bayer 04 Privates und Berufliches wieder miteinander verbinden kann. Der Kontakt zum Verein war ohnehin nie abgerissen, egal wo ich gearbeitet und gelebt habe. Und als Spieler hatte ich hier eine schöne und erfolgreiche Zeit.

Die Mannschaft von Cheftrainer Peter Bosz steht durch das 3:1 in Glasgow kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League. Den Vorgänger-Wettbewerb UEFA-Cup habt ihr 1988 überraschend nach Leverkusen geholt. Welche Parallelen siehst du zwischen der heutigen Werkself und der von 1988?
Götz: Wir hatten uns damals von einer Fahrstuhlmannschaft nach oben gearbeitet. Wir verfügten in der Offensive über eine große Qualität, die Defensive um unseren Keeper Rudi Vollborn stand stabil. Die größte Parallele zur aktuellen Mannschaft ist in meinen Augen die Ausgewogenheit im Kader. Es herrscht ein guter Mix aus erfahrenen Profis und jungen Spielern mit einer guten Perspektive und enormem Tempo.
Was kann sich die aktuelle Mannschaft von den 88er Helden abschauen und was ist in dieser Saison - wenn die Corona-Krise überstanden ist - für die Werkself möglich?
Götz: Das war eine ganz andere Zeit, mit einer anderen Philosophie. Die aktuelle Mannschaft war zum Zeitpunkt der Saison-Unterbrechung national und international auf einem sehr guten Weg. Sie hat eine positive Entwicklung genommen und sich die Saison für die entscheidenden Wochen zurechtgelegt. Ich hoffe natürlich, dass das Team möglichst viel von dem Schwung konservieren kann und wir nach dieser Zeit den einen oder anderen Erfolg feiern können. Aber jetzt geht erst mal die Gesundheit vor.

Ein Ticket, zwei Partien – und ein buntes Rahmenprogramm, auch mit Spielerinnen und Spielern der Profi-Teams: Bayer 04 hat sich für die Saisoneröffnung 2026 am Samstag, 8. August, etwas ganz Besonderes ausgedacht! Vom Vormittag bis in den Abend hinein können Fans der Werkself mit nur einer Eintrittskarte nicht nur Spitzenfußball der Bayer 04-Mannschaften live genießen, sondern bei bunten Mitmachaktionen rund um die BayArena und das Ulrich-Haberland-Stadion mit der ganzen Familie unvergessliche Momente erleben. Mit einem echten Highlight endet der Tag auch: Nach beiden Partien haben Bayer 04-Anhänger die Möglichkeit, mit den Spielerinnen und Spielern bei gemeinsamen Aktivitäten in direkten Kontakt zu treten und sie mal anders zu erleben.
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Teamgeist, Teilhabe und Trainerförderung standen auch in diesem Jahr beim Special Youth Camp im süddeutschen Lörrach im Mittelpunkt. Rund 70 Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder intellektueller Behinderung erlebten beim jährlich stattfindenden Fußball- und Freizeitcamp eine unvergessliche Woche. Neben abwechslungsreichen und sportlichen Freizeitaktivitäten stand auch die Förderung von Trainerinnen- und Trainer-Tandems auf dem Programm. Mit von der inklusiven Partie: Bayer 04.
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Training, Interviews, Autogramme schreiben: Kaum im Trainingslager im Weimarer Land angekommen, ging es für Neuzugang Miguel Gutiérrez direkt zur Sache. Der spanische Linksverteidiger wurde vom Team traditionell mit einem Spalier auf dem Platz empfangen und absolvierte anschließend auch direkt seine erste Einheit mit der Mannschaft. Dabei traf er unter anderem auf seine langjährigen Freunde und Weggefährten Aleix Garcia und Lucas Vázquez. Werkself-TV zeigt exklusiv die Ankunft und sein erstes Training, außerdem spricht Gutiérrez im Interview über seine Ambitionen mit Bayer 04 in der kommenden Saison...
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Das Trainingslager der Werkself im Weimarer Land kompakt an einem Ort: Im Tages-Ticker findet ihr alle Eindrücke und Updates des Tages. Das Programm an Tag vier (Mittwoch, 5. August) steht ganz im Zeichen des Trainings! Der Tag beginnt mit einer schweißtreibenden öffentlichen Einheit auf dem Platz – mit dabei ist auch Neuzugang Miguel Gutiérrez. Nach dem Lunch folgt dann am Nachmittag eine zweite, dieses Mal geschlossene Einheit.
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