
Vor 3.448 Zuschauern im Stadion Am Stadtpark entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein sehr abwechslungsreiches Spiel, denn die Dürener können immer wieder aus einer dichten Abwehr kontern. So geht die Werkself zwar durch Karl-Heinz Spikofski in der 2. Minute in Führung, muss jedoch schon sieben Minuten später den Ausgleich hinnehmen. Nach 18 Minuten erzielt Paul Wiorek die erneute Führung, aber vor der Pause schlagen die Gäste noch zweimal zu – Bayer 04 geht mit einem überraschenden Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit Sturm auf ein Tor. Immer wieder ergeben sich für die Werkself große Torchancen, doch entweder scheitern die Stürmer an Pfosten, Latte und dem gegnerischen Torhüter oder aber zielen vorbei. Tore wollen bis zum Ende nicht mehr gelingen. Diese 2:3-Niederlage wirft die Werkself nicht zurück, denn die beiden direkten Kontrahenten aus Bergisch Gladbach und von Rapid Köln verlieren ihre Spiele ebenfalls, sodass Bayer 04 weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht.
Das nächste Spiel führt die Werkself zum direkten Kontrahenten Rapid Köln. Die Mannschaft von Rapid hat ihre Heimspielstätte im Sportpark Höhenberg. Begleitet von knapp 3.000 Werkself-Fans, die sich mit allen möglichen Fahrgelegenheiten nach Mülheim auf den Weg machen, will Bayer 04 den Zwei-Punkte-Vorsprung behalten, ihn bestenfalls mit einem Sieg sogar ausbauen. Als die Werkself-Kicker den Rasen betreten, werden sie von großen schwarz-roten Fahnen, kleinen Wimpeln, Trompetenstößen, Kuhglocken und stimmgewaltigen Schlachtenbummlern empfangen.
Vor insgesamt 8.000 Zuschauern steht es zur Pause 0:0, obwohl Bayer 04, angeführt von Regisseur Richard Job, von Beginn an auf Sieg spielt. Aber die Gäste vergeben sehr viele Torchancen. Erst in der zweiten Halbzeit gelingt durch Karl-Heinz Spikofski in der 48. Minute der Führungstreffer. Als dann elf Minuten später Hans Flohr auf 2:0 erhöht, feiern die Bayer 04-Anhänger ausgiebig. Es kommt nochmal Spannung auf, als die Kölner in der 80. Minute durch einen recht zweifelhaften Elfmeter auf 1:2 verkürzen können, aber die Werkself rettet die Führung über die Zeit und hat einen direkten Kontrahenten auf Distanz gehalten. Nach dem Schlusspfiff stürmen hunderte Bayer 04-Fans den Rasen und tragen ihre Helden vom Platz.
Am 18. Spieltag kommt die seit elf Partien ungeschlagene TSG Vohwinkel 80 in den Stadtpark. Der Bayer-Platz ist mit 4.000 Zuschauern sehr gut gefüllt, die ihr Kommen nicht bereuen. Die Werkself muss alle Kraft aufbieten, um den Gegner niederzuringen. Erst in der zweiten Halbzeit fallen die Tore. Mannschaftskapitän Hans Frömmel gelingt mit einem seiner seltenen Tore für Bayer 04 nach einem Freistoß von Richard Job in der 52. Minute die Führung. Als dann eine halbe Stunde später Karl-Heinz Spikofski Mittelstürmer Emil Becks freispielt, fällt das entscheidende und für alle erlösende 2:0. Erst in der 89. Minute erzielen die Vohwinkler den Anschlusstreffer. Und da auch Bergisch Gladbach sein Spiel gewinnt, schaut alles gespannt auf den nächsten Sonntag, wenn es gegen die zwei Punkte hinter Bayer 04 auf Platz 2 stehende SV Bergisch Gladbach 09 geht.
Eine solche Zuschauermenge hat der Gladbacher Platz Am Kradepohl wohl selten gesehen. 8.000 fußballbegeisterte Menschen feuern ihre jeweilige Mannschaft mit Pauken, Trommeln und Trompeten an. Und die Geschehnisse steigern sich ins Dramatische. Schon in der 16. Minute setzt sich der Halbrechte Karl-Heinz Spikofski über rechts durch und zieht den Ball scharf an die Strafraumgrenze, wo der weit aufgerückte rechte Läufer Hans Frömmel sein zweites Tor innerhalb von zwei Wochen erzielt. Diese Führung hat eine Viertelstunde Bestand, dann gelingt den 09ern der Ausgleich. Bayer 04-Keeper Helmut Rennen kann den durch ein Handspiel von Karl-Heinz Spikofski verursachten Elfmeter zwar abwehren, aber den direkten Nachschuss muss er passieren lassen. Bis zur Halbzeit kann Bergisch Gladbach eine leichte Überlegenheit herausspielen, aber es bleibt beim 1:1.
Nach Wiederbeginn kommt die Werkself direkt gut ins Spiel. In der 55. Minute verwandelt Richard Job einen Elfmeter sicher, aber schon eine Minute später gleichen die Gladbacher wieder aus. Die Spannung wächst und damit die allgemeine Nervosität, die leider auch zu einigen Unsportlichkeiten führt. Ein Bergisch Gladbacher Spieler wird nach einer unschönen Szene des Platzes verwiesen. Auch Bayer 04-Mittelstürmer Emil Becks hat sich nicht im Griff und folgt dem Gladbacher einige Minuten später in Richtung Kabine. Ein Alleingang von Paul Wiorek bringt dann in der 68. Minute die vielumjubelte erneute 3:2-Führung für Bayer 04. Die letzten zwanzig Minuten gehören der Werkself, deren Kombinationsmaschine läuft. Der Gastgeber kann sich bei seinem Keeper bedanken, dass es bis zum Ende bei diesem Ergebnis bleibt. Mit vier Punkten Vorsprung steht Bayer 04 Ende Januar weiterhin an der Tabellenspitze der 2. Oberliga West.

Francoaldo Sena de Souza, besser bekannt als Franca, wird am 2. März 1976 in Codó im Nordosten Brasiliens geboren und zählt zu den bekanntesten brasilianischen Fußballspielern der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Schon früh zeigt sich sein außergewöhnliches Talent. Er beginnt seine Karriere bei kleineren brasilianischen Vereinen, bevor er 1996 zum traditionsreichen FC São Paulo wechselt. Dort entwickelt sich Franca rasch zu einem der gefährlichsten Stürmer der Liga. Mit seiner Technik, seinem Torriecher und seiner Beweglichkeit begeistert er Fans und Experten gleichermaßen und erzielt über Jahre hinweg zahlreiche Tore für den Klub.
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Lars Bender wird am 27. April 1989 in Rosenheim geboren und wächst gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Sven in einer fußballbegeisterten Familie auf. In Brannenburg, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Rosenheim, beginnen die beiden mit dem Kicken. In der E-Jugend zieht es die Zwillinge nach Unterhaching, später folgt in der U14 der gemeinsame Wechsel zu 1860 München. Dort werden Lars und Sven mit der U17 Deutscher Meister, überspringen die U19 der Löwen und gehören direkt zum Kader der ersten und zweiten Mannschaft der Münchener.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat März. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Bayer 04 steht nach der 1:3-Niederlage im Nachholspiel am 17. März 1981 beim 1. FC Kaiserslautern mit dem Rücken zur Wand. Nach einem Einwurf, den der Linienrichter eindeutig für die Werkself anzeigt, den die Lauterer aber schnell ausführen und der schwache Schiedsrichter nicht zurückpfeift, kommt es zu einem zweifelhaften Elfmeter. Die Lauterer nutzen dies zum 2:1 in der 84. Minute. Schließlich führt ein Schuss der Gastgeber, der nicht hinter der Linie ist, zum 3:1. Bayer 04 muss ohne Punkte vom Betzenberg nach Hause fahren.
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Es ist der 4. März 1951. Mit fünf Punkten Vorsprung geht Bayer 04 am 24. Spieltag in das vorentscheidende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SSV Wuppertal, der drei Jahre später mit der TSG Vohwinkel 80 zum Wuppertaler SV fusionieren wird. Der Bayer 04-Pressewart Heinz Nelles sagt einen Großkampftag auf dem Sportplatz am Stadtpark voraus und empfiehlt den Bayer 04-Fans, lieber eine Eintrittskarte im Vorverkauf bei den bekannten Vorverkaufsstellen, vor allem in der Trinkhalle Rathaus bei Peter Haas zu erstehen. Nach vierwöchiger Verletzungspause ist auch erstmals wieder Mittelstürmer Emil „Bubi“ Becks mit von der Partie. Und als am Sonntag die Tore zum Stadtpark geöffnet werden, strömen die Zuschauer ins Stadion. Außerdem sind auch die Fenster an den Häusern der angrenzenden Walter-Nernst-Straße stark frequentiert.
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